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Streaming-Tipps

Ein Beitrag von Christian Neffe

Crazy World
Crazy World

Noch bis zum 7. Juni läuft auf YouTube das „We are One“-Filmfestival. Einer der Filme im Programm ist so ungewöhnlich wie sehenswert: Crazy World von Isaac G.G. Nabwana, eine Produktion aus Wakaliwood im Herzen Ugandas. Wie das obige Filmbild bereits andeutet, ist diese Produktion nichts für schwache Nerven und ruhige Gemüter. Die Geschichte um einige Kinder (die Waka Starz), welche von örtlichen Gangstern entführt werden, weil sie sich vom Blut den Jüngeren ewiges Leben versprechen, ist im Grunde genommen ein inszenatorisches Chaos: Willkürliche Schauplatzwechsel, bis zu drei verschiedene Lichtstimmungen innerhalb einer Szene, simpelste Spezial-Effekte, ein Voice-Over des Regisseurs, der seinen eigenen Film wie ein begeisterter Fan kommentiert, und skurrile Einspieler, die für andere Werke aus Wakaliwood werben oder die „Piracy Police“ zu Wort kommen lässt, die eindringlich davor warnt, diesen und andere Filme illegal zu streamen.

Eigentlich müsste man also von einer Sichtung von Crazy World abraten. Eigentlich. Andererseits platzt dieses einstündige Werk vor Energie aus allen Nähten. Sämtlichen Beteiligten merkt man an, dass sie mit Feuer und Flammen dabei waren. Die Einspieler durchbrechen auf herrliche verrückte, völlig überraschende Art und Weise die vierte Wand. Und die Action — die mit den Martial-Arts-Superstars der nächsten Generation, wie etwa Bruce U, aufwartet - ist tatsächlich sehr solide inszeniert. Vor allem aber zeigt dieser Film, dass sich kreative Köpfe aus Uganda trotz eines Mangels an High-Class-Equipment nicht davon abhalten lassen, ihrer Leidenschaft nachzugehen und Filme zu drehen. Wakaliwood ist coming.

Crazy World ist noch bis 7. Juni auf YouTube verfügbar: 

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