Streaming-Tipps: Klassiker mit Kindern: Fluch der Karibik

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Streaming-Tipps

Ein Beitrag von Rochus Wolff

"Fluch der Karibik" von Gore Verbinski
"Fluch der Karibik" von Gore Verbinski

In dieser Rubrik will ich in den kommenden Wochen jeweils zum Wochenende in die Kiste der Filmgeschichte greifen um (mehr oder minder große) Klassiker hervorzuheben – und zu schauen, ob und ab wann sie sich auch mit Kindern anschauen lassen. (Spoiler Alert: In den meisten Fällen ist das super.)

„Es ist besser, Ihr beginnt damit, an Geistergeschichten zu glauben, Miss Turner – Ihr steckt in einer drin!“ Schon früher deutet sich an, dass Fluch der Karibik nicht einfach eine modernisierte Variation des Mantel-und-Degen-Films à la Der rote Korsar ist (den vorher mit den Kindern anzusehen sicher nicht schaden kann) – das auch, und was für eine! Aber hier geht es zudem – der englische Untertitel The Curse of the Black Pearl deutet es an – um durch einen Fluch zu sehr untotem Dasein gezwungene Piraten, was sowohl sehr aufregende Bilder ermöglicht (Piraten unter Wasser, denn sie müssen ja nicht atmen) als auch sehr gruselige (ein Schiff voller Skelette und halbverwester Körper im Mondlicht).

Das bedeutet natürlich, dass der Film zwar mit seiner Handlung für viele zwölfjährige Kinder schon gut geeignet ist, aber zugleich vor allem jene, die auf gruselige Bilder mit Angst reagieren, geschützt werden müssen. Also entweder (und im Zweifel auf jeden Fall) noch ein paar kurze Jahre warten oder sich darauf einigen, dass das Kind vor den gruseligen Sequenzen die Augen zumacht oder sich zuhält. Was für den eigenen Nachwuchs halt am besten funktioniert.

Gore Verbinskis Film fühlt sich mit seinen wilden Sequenzen – es gibt reichlich Mäntel und noch mehr Degen zu sehen – manchmal an wie eine Achterbahnfahrt, und das kommt nicht von ungefähr, basiert die Geschichte doch auf einer Disneyland-Attraktion. Fluch der Karibik ist aber vor allem eine Melange an filmhistorischen Einflüssen: Ray Harryhausen wird natürlich reichlich zitiert, es gibt eine Liebesgeschichte, edle Piraten ebenso wie weniger edle, und natürlich Johnny Depp als Käpt’n Jack Sparrow von einzigartigem Naturell, Gang und Gestus. Was für eine Show, was für ein Abenteuer, was für ein perfektes Beispiel gekonnten Abenteuerkinos.

Über die Fortsetzungen decken wir den Piratenmantel des Schweigens, man möchte sie auf einer einsamen Insel vergraben und die Landkarte wegschmeißen. Depps Pirat wird dann, im Gleichschritt mit dem Niedergang der Karriere des Schauspielers, zur Karikatur seiner selbst, die Filme selbst sind weniger gruselig ob ihrer Geisterfiguren als leider vor allem qualitativ sehr, sehr gruselig.

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