Specials: Gegen den Krisen-Frust: Die (peinlichsten) Gute-Laune-Lieblinge der Redaktion

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Ein Beitrag von Redaktion

Wie begegnet die Kino-Zeit Redaktion der Krise? Was hält uns bei guter Laune? Zum einen Filme, vor allem solche, die man mehrheitlich wohl als ‚schlecht‘ bezeichnen würde. Und, zum anderen, wie könnte es anders sein, Tiere!

Blonde und brünette Frau tanzen, schwarz-weiße Baby-Schafe, Mann mit langen schwarzen Haaren streckt sich
"Super Süß und Super Sexy" / Walliser Schwarznasenschafe / "The Room"

Beginnen wir mit den Filmen. Gleich vier unserer Redakteur*innen suchen Hilfe und Trost bei liebgewonnen und ja, teilweise peinlichen Lieblingen. 

 

 

Vom (schlechten) Kultfilm

Matthias Pfeiffer startet mit einem Klassiker des schlechten-sehr guten Films: The Room.

The Room (2003) ist ein Film, bei dem man an jeder Ecke merkt, dass Tommy Wiseau etwas Großes schaffen wollte. Man sieht aber auch in jeder einzelnen Szene, dass es nicht funktioniert. Alles an diesem Film ist unglaublich schlecht, aber in seinem Dilettantismus mit so viel Liebe gemacht, dass man sich nur amüsieren kann. 

 

Und Pierpaolo Festa glaubt, dass er der einzige ist, der diesen (noch) nicht Kultfilm kennt und, das ist wichtig, liebt:

Tag oder Catch Me ist alles — aber kein Kultfilm. Er ist jedoch Kult für mich. Eine Ensemble basierte, absurde Bromance-Komödie. Sobald man die Prämisse des Films akzeptiert, man sich dem absurden Kontext voll hinzugeben bereit ist, wird man mit guten Geistern belohnt. Und es ist überraschend zu erfahren, dass das Ganze auf einer wahren Geschichte beruht. Niemand hat den Film bisher gesehen, nur ich und der Regisseur (vielleicht doch nur ich). Und nun kommt er ab dem 29.03. auf Netflix.

 

Von einem noch nicht Kultfilm zu einem verkannten Kultfilm: Bianka-Isabell Scharmann hat einen Ohrwurm. 

Bis heute kann ich den Penis-Song aus Super Süß und Super Sexy von Anfang bis Ende mitsingen. Was mich nicht davon abhält, währenddessen über mich selbst, über die Schauspielerinnen und den Film zu lachen. Und mir dabei einzugestehen, wie revolutionär der Song zu der Zeit doch tatsächlich war. In diesem Film dreht sich einfach vieles um das beste Stück des Mannes und passende (Körper)Öffnungen, um (Körper)Flüssigkeiten, Peinlichkeiten, modische Fehlentscheidungen und letztendlich auch um, ach ja genau, die große Liebe. Der Film ist übrigens zurzeit auf Amazon Prime verfügbar.

 

Let’s Dance!

Und über Humor aus der untersten Schublade freut sich Christian Neffe, wenn er mal wieder Tenacious D schaut.

Mit einem unerhört infantilen Humor und ganz viel Herzblut haben Jack Black und Liam Lynch ein Monument für klassischen Hardrock geschaffen. Das bietet von Liegestützen mit dem Penis über kunterbunte Drogentrips bis hin zu einem Rock-Battle mit dem Teufel all das, was sonst ganz nach unten in die Humor-Schublade gehört. Doch in diesem Film steckt derart viel Energie und Leidenschaft, dass man kaum anders kann, als diese beiden Männer, die auf der Suche nach dem Plektrum des Schicksals sind, ins Herz zu schließen.

 

Von Film zu filmischen Referenzen: Verena Walzl findet diese Lip Sync Battle-Version einer ikonischen Szene aus Magic Mike XXL viel besser als das Original.

Die Szene in der Werkstatt, in der Channing Tatum als Mike mit Bohrmaschinen und Eisenstangen zu Musik von Pony sämtliche Penis-Allegorien hochleben lässt, ist ja an sich schon witzig genug. Dem hat dann aber seine mittlerweile Ex-Ehefrau Jenna Dewan-Tatum für das Comedy Format Lip Sync Battle nochmal eins draufgesetzt. Sie verkleidet sich darin als Mike und nimmt seine Tanzkünste mit aufgezeichneten Bauchmuskeln aufs Korn und übertrifft ihn damit zumindest auch auf YouTube zahlenmäßig an Aufrufen und Lachern.

 

Tierische Freude

Zugegeben, den Übergang zu den Tiervideos elegant zu lösen, ohne auf Tierisches im Menschen anzuspielen ist schwierig. Deswegen lassen wir das an dieser Stelle. Und Tiervideos sprechen eh für sich. Ines Meier hat es zurzeit diese Aufnahme aus dem Chicagoer Aquarium angetan:

Tiere ansehen ist irgendwie immer die beste Ablenkung, weil man in eine nichtmenschliche Realität eintaucht. Das Aquarium in Chicago ist aktuell wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Damit den Pinguinen nicht langweilig wird, dürfen sie gerade das Gelände erkunden — und damit uns nicht langweilig wird, können wir sie dabei auf Twitter/YouTube/Instagram begleiten. Pinguin Wellington findet beispielsweise die Piranhas spektakulär — und sie ihn irgendwie auch. Pinguine sind so sympathisch, weil sie Vögel sind, aber nicht fliegen können und tief tauchen, obwohl sie keine Fische sind. Außerdem sehen sie aus wie kleine Kinder, die in Schneeanzüge gesteckt wurden und nun mit abstehenden Armen interessiert durch die Welt taumeln — nur besser, weil in Schwarzweiß.

 

Und Joachim Kurz fehlen aufgrund von zu viel Niedlichkeit schon die Worte und so sucht er Hilfe beim Film.

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© via Awesomejelly.com

Weil man in Zeiten wie diesen viel Flausch und Wärme und Nähe braucht und diese (gesprochen mit der Stimme von Heinz Sielmann) „possierlichen Tierchen“ all das par excellence verkörpern. Oder wie das eine Mädchen in Ich — Einfach unverbesserlich sagt (ich glaub, sie heißt Agnes): „Das ist so FLAUSCHIG!!!“

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