In Memoriam: "Star-Trek"-Sound-Editor Doug Grindstaff gestorben

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In Memoriam

Ein Beitrag von Katrin Doerksen

Star Trek - Brücke
Star Trek - Brücke

31.07.2018: Der in erster Linie für seine Arbeit als Sound Editor von Star Trek bekannte Doug Grindstaff ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Das meldete gestern der Hollywood Reporter.

Der fünfmalige Emmy-Gewinner kreierte ikonische Soundeffekte wie beispielsweise das Gurren der Tribbles aus der originalen Star-Trek-Serie oder das schleifende Geräusch der sich öffnenden und schließenden Türen auf der Brücke der Enterprise.

Als jüngster von fünf Brüdern am 6. April 1931 in Los Angeles geboren und aufgewachsen, machte Grindstaff seinen Abschluss am California Institute of the Arts und kämpfte im Koreakrieg. Früh in seiner Karriere arbeitete er bereits 1964 am Drama One Potato, Two Potato von Larry Peerce und erhielt schließlich einen Anruf von Gene Roddenberry, der ihn ans Set von Star Trek holte.

Um die Serie Roddenberrys Wünschen entsprechend mit beinahe cartoonhaften Soundeffekten zu füllen, erwies sich Grindstaff als überaus kreativer Sound Editor. So manipulierte er für den Ruf der Tribbles beispielsweise das Gurren einer Taube. Um Schüsse zu emulieren, spielte er mit den Geräuschen eines Kompressors und für die Türen der Enterprise, so sagt die Legende, ließ er seine Tennisschuhe auf dem Boden quietschen.

In seiner mehr als fünf Dekaden umfassenden Karriere arbeitete Doug Grindstaff jedoch bei Weitem nicht ausschließlich an Star Trek. Von seinen 14 Emmy-Nominierungen erhielt er Preise für die Ton-Arbeit an den Serien The Immortal, Medical Story, Police Story, dem Fernsehfilm Power (Der Weg zur Macht) und Max Headroom. Er leitete die Sound Departments von Paramount, Columbia und Pacific Sound und war Präsident der Motion Picture Sound Editors, die ihn 1998 mit einem Preis für sein Lebenswerk auszeichneten.

Doug Grindstaff starb am 23. Juli 2018 in Peoria, Arizona. Er hinterlässt seine Ehefrau, sechs Kinder und Stiefkinder sowie zahlreiche Enkel und Urenkel.

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