In Memoriam: Rolf Zacher verstorben

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In Memoriam

Ein Beitrag von Jürgen Fauth

 Rolf Zacher, deutscher Schauspieler und Musiker, in Köln beim Evangelischen Kirchentag 2007
Rolf Zacher

5.2.2018: Der Schauspieler und Musiker Rolf Zacher ist am Samstagmorgen in einem Pflegeheim in Hamburg „friedlich gestorben“, so seine Lebensgefährtin Carola Blendermann.

Zachers Karriere erstreckte sich über mehr als 50 Jahre, in denen er in rund 250 Film- und Fernsehproduktionen auftrat. Dabei drehte er mit zahlreichen wichtigen RegisseurInnen, darunter Rainer Werner Fassbinder (Berlin Alexanderplatz), Hans W. Geißendörfer (Der Zauberberg), Ulrich Schamoni (Es) und Doris Dörrie (Die Friseuse). 

Die Liste der Fernsehserien, in denen Zacher zu sehen war, ist fast noch länger: von Tatort-Folgen bis Liebling Kreuzberg, Derrick, der Telenovela Rote Rosen bis hin zur Reality-Show Dschungelcamp, die 2016 sein letzter Auftritt werden sollte.

Einem breiten Publikum bekannt wurde Zacher durch seine Rolle als Ganove Henry in Endstation Freiheit, für die er 1980 den Bundesfilmpreis in Gold gewann. Zacher spielte regelmäßig Außenseiter und Rebellen, und galt Kritikern als „bester Kleinganove des deutschen Kinos“.

Als Synchronsprecher war er außerdem die deutsche Stimme von Robert DeNiro, Gabriel Byrne und Nicolas Cage. Als Musiker ging er 1971 auf Tournee mit der Krautrock-Band Amon Düül und übernahm eine Hauptrolle im Ramones-Musical Gabba Gabba Hey.

Zachers Memoiren, für die er nochmal auf den Titel Endstation Freiheit zurückgriff, erschienen 2015. 

Zum Gedenken an Zacher hat der Regisseur Klaus Lemke gestern seinen Film Liebe, so schön wie Liebe von 1971 in ganzer Länge bei YouTube eingestellt:

 

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