Klaus Wildenhahn ist tot

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In Memoriam

Ein Beitrag von Katrin Doerksen

Klaus Wildenhahn - Bild
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13.08.2018: Der Filmemacher Klaus Wildenhahn ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Das teilte gestern der NDR mit.

Der gebürtige Bonner begann seine Karriere als Regieassistent und Autor beim NDR. Nachdem er Anfang der 1960er Jahre auf die britischen Regiegrößen D. A. Pennebaker und Richard Leacock stieß, adaptierte er ihre Philosophie des Direct Cinema, drehte spontane Dokumentarfilme mit seiner 16mm-Kamera. 

Mehr als 60 Filme entstanden unter der Regie von Klaus Wildenhahn, darunter Musikfilme über John Cage, Pina Bausch oder den Jazz-Organisten James O. Smith, zumeist aber Dokumentarfilme über das alltägliche Leben durchschnittlicher Menschen, wie zum Beispiel Die Liebe zum Land. Darüber hinaus arbeitete der Filmemacher als Hochschullehrer und Dozent. Der NDR-Intendant Lutz Marmor gibt zu bedenken:

"Kaum einer hat den deutschen Dokumentarfilm so geprägt wie Klaus Wildenhahn. Er ist für viele Filmschaffende bis heute stilbildend."

In Gedenken an Klaus Wildenhahn zeigt der NDR in der Nacht vom 14. auf den 15. August 2018 einige seiner Filme, die danach auch in der Mediathek verfügbar sein werden.

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