In Memoriam: Bruno Ganz ist gestorben

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In Memoriam

Ein Beitrag von Katrin Doerksen

Bruno Ganz bei der Filmpremiere zu "Satte Farben vor Schwarz" in der Essener Lichtburg
Bruno Ganz bei der Filmpremiere zu "Satte Farben vor Schwarz" in der Essener Lichtburg

18.02.2019: Bruno Ganz ist tot. Das berichtete vor zwei Tagen zuerst die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Der Schweizer Schauspieler starb im Alter von 77 Jahren am Samstagmorgen in seiner Zürcher Wohnung an den Folgen einer Darmkrebserkrankung.

Einem breiten Publikum wurde Ganz bekannt, als er 2004 in Bernd Eichingers Film Der Untergang Adolf Hitler verkörperte. Der Film über die letzten Tage im Führerbunker wurde für einen Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert.

Bruno Ganz, am 22. März 1941 in Zürich geboren, spielte seine erste Filmrolle 1960 in Karl Suters Kriminalkomödie Der Herr mit der schwarzen Melone. Kurz darauf ging er nach Westdeutschland und etablierte sich in den folgenden Jahren als Theaterschauspieler, etwa an der Berliner Schaubühne unter Peter Stein, Peter Zadek oder Claus Peymann. Seine erste Hauptrolle im Kino erhielt Ganz 1967 in Haro Senfts Der sanfte Lauf.

Seinen internationalen Durchbruch erzielte Bruno Ganz 1977 an der Seite Dennis Hoppers in Wim Wenders‘ Der Amerikanische Freund. Ikonisch außerdem seine Rolle in Wenders‘ Der Himmel Über Berlin. Seinen letzten Bühnenauftritt hatte er 2012 in Luc Bondys Pariser Inszenierung von Homecoming, seinen letzten Filmauftritt in Lars von Triers The House That Jack Built.

Neben zahlreichen anderen Würdigungen war Bruno Ganz Träger des Iffland-Rings, einer Auszeichnung, die seit über 100 Jahren dem „jeweils bedeutendsten und würdigsten Bühnenkünstler des deutschsprachigen Theaters“ von seinem jeweiligen Vorgänger verliehen wird. Ganz erhielt den Ring 1996 von Josef Meinrad und hatte in seinem Testament Gert Voss als Nachfolger festgelegt, der allerdings bereits im Jahre 2014 verstarb. Nun stellt sich die Frage, wer an seiner statt Träger des Iffland-Rings werden soll.

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