In Memoriam: Bibi Andersson ist gestorben

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In Memoriam

Ein Beitrag von Katrin Doerksen

Bibi Andersson 1961
Bibi Andersson 1961

15.04.2019: Die Schauspielerin Bibi Andersson ist gestern im Alter von 83 Jahren gestorben. Das bestätigte ihre Tochter gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Am bekanntesten war die Schwedin für ihre Rollen in zahlreichen Filmen von Ingmar Bergman, darunter Wilde Erdbeeren, Das siebente Siegel oder Persona.

Die am 11. November 1935 als Berit Elisabeth Andersson in Stockholm geborene Bibi Anderson arbeitete bereits im Alter von 15 Jahren erstmals mit Ingmar Bergman zusammen — in einem Werbespot für die Seife „Bris“. Im Jahr 1956 schloss sie ein Schauspielstudium an der Gösta Terserus Theaterschule und der Schauspielschule des Königlichen Dramatischen Theaters in Stockholm ab und wurde von Bergman umgehend in dessen Theaterensemble in Malmö aufgenommen. 

Immer wieder arbeitete Bibi Anderson in den darauffolgenden Jahrzehnten neben Kinofilmen für das Theater und das Fernsehen und betätigte sich als Regisseurin. Ab Ende der 1960er Jahre tauchte sie auch in amerikanischen Produktionen auf, etwa in John Hustons Agentenfilm Der Brief an den Kreml oder Robert Altmans Science-Fiction-Film Quintett. Für ihre Rolle in Vilgot Sjömans Drama Schlafwagenabteil wurde sie 1962 mit dem Silbernen Bären der Berlinale als beste Darstellerin ausgezeichnet.

In ihrer wohl ikonischsten Rolle portraitierte Bibi Andersson aber 1966 die Krankenschwester Alma in Ingmar Bergmans Persona, die sich in einem Ferienhaus auf einer einsamen Insel um die nach einer Aufführung beharrlich schweigende Schauspielerin Elisabeth (Liv Ullmann) kümmert. Als legendär gilt etwa die Szene, in der sie vom besten Orgasmus ihres Lebens monologisiert.

Ihre letzte Rolle spielte Bibi Andersson 2007 im Historienfilm Arn — Der Kreuzritter. Im Jahr 2009 erlitt sie einen schweren Schlaganfall, durch den sie ihr Sprachvermögen verlor. Bis zu ihrem Tod lebte sie in einem Pflegeheim. 

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