In Memoriam: Barbara Hammer ist gestorben

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In Memoriam

Ein Beitrag von Katrin Doerksen

Barbara Hammer - Portrait
Barbara Hammer - Portrait

18.03.2019: Barbara Hammer ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Das berichtet unter anderem das Webportal ARTnews. Die Künstlerin, Avantgarde-Filmemacherin und Produzentin gehörte zu den Pionierinnen des queeren und speziell des lesbischen Films.

Im Mai 1939 in Hollywood geboren, absolvierte Barbara Hammer zunächst ein Psychologiestudium und begann ihre ersten Filme zu drehen nachdem sie Anfang der 1970er Jahre die Arbeiten von Maya Deren gesehen hatte. 1974 hatte sie ihr Coming-out, verließ ihre Ehe und drehte Dyketactics und zahlreiche andere Filme, in denen sie sich mit dem weiblichen Körper und damit verbundenen Tabuthemen, mit Sexualität jenseits der Heteronormativität, aber auch mit ihrer eigenen Geschichte und später mit dem Altern auseinandersetzte.

 

Mit ihrem ersten Langfilm Nitrate Kisses drehte Hammer 1992 etwa einen ihrer kontroversesten Filme, der Interviews mit homosexuellen Paaren mit authentischen Sexszenen und Bildern der LGBT-Historie verknüpfte und so eine alternative Geschichtsschreibung etablierte.

Neben ihrer vielfach preisgekrönten Arbeit als Filmemacherin unterrichtete Hammer unter Anderem an der European Graduate School. Im Jahr 2017 richtete sie den Barbara Hammer Lesbian Experimental Filmmaking Grant ein.

Bereits im Jahr 2006 wurde bei Hammer Eierstockkrebs diagnostiziert. Nach Jahren der Chemotherapie setzte sie sich für Sterbehilfe ein und thematisierte dies auch in ihren Filmen — beispielsweise in A Horse Is Not A Metaphor, für den sie im Jahr 2009 den Teddy Award der Berlinale für den Besten Kurzfilm verliehen bekam. Noch Ende Februar hatte Barbara Hammer dem New Yorker ein letztes ausführliches Interview gegeben, in dem sie ausführlich über ihr Leben und Sterben sprach. Nun ist sie an den Folgen der Krankheit gestorben.

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