Exklusives Featurette zu "Das Krumme Haus"

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Ein Beitrag von Joachim Kurz

Das krumme Haus (2018) - Featurette "Wer war es?" (deutsch)

Agatha Christie ist mit über zwei Milliarden verkauften Romanen und Theaterstücken allein im vergangenen Jahrhundert die weltweit erfolgreichste Bestseller-Autorin aller Zeiten. Die Werke der durch ihre genialen Detektivgeschichten legendär gewordenen Britin wurden in zahlreichen Fernsehfilmen verewigt, in denen meist zwei vielgeliebte Schnüffler, Privatdetektiv Hercule Poirot und Amateurdetektivin Miss Marple, im Vordergrund standen.

Doch auf der großen Leinwand war Christies Werk in den letzten Jahren seltsamerweise kaum mehr vertreten. Und dieser Umstand ließ Produzent Joe Abrams von Brilliant Films keine Ruhe.

Gemeinsam mit Produktionspartnerin Sally Wood recherchierte er in Christies Backlist und las sich durch diejenigen unter ihren 66 Romanen, die es nicht auf die Leinwand geschafft hatten. „Wir schrieben jeweils unseren Favoriten auf ein Stück Papier und zeigten es uns gegenseitig“, erzählt er. Es stellte sich heraus, dass beide das gleiche Buch gewählt hatten: Das krumme Haus.

Der Kriminalroman Das krumme Haus, 1949 erstmals veröffentlicht, wurde von Christie selbst als eines ihrer Lieblingswerke bezeichnet. „Ich bin auf die Studie einer Familie gestoßen, die es wert ist, näher erforscht zu werden“, schrieb sie 1972.

Erstaunlicherweise ist Das krumme Haus im Vergleich zu Christies legendären Klassikern wie Tod auf dem Nil und Mord im Orient-Express relativ unbekannt geblieben. Und vielleicht liegt es am schockierenden Ende der Geschichte - das einst Christies Verleger dazu bewog, die Autorin um eine Änderung zu bitten -, dass dieser Krimi zuvor noch nie verfilmt worden war. „Er weist alle berühmten Handlungselemente Christies auf, hat aber zusätzlich einen grandiosen Twist, mit dem sie sich selbst übertraf“, sagt Abrams’ Mitproduzentin Sally Wood, die bereits durch ihre Verlagstätigkeit und als Vorstandsmitglied der Agatha Christie Ltd mit Christies Nachlass vertraut ist.

Abrams und Wood adaptierten Christies Klassiker für die große Leinwand. Als erstes mussten sie die Nachlassverwalter von Christie - ihren Enkel Mathew Prichard, damals Vorsitzender von Agatha Christie Ltd. - kontaktieren, um die Lizenzrechte für Das krumme Haus zu bekommen.

„Das Entscheidende für uns wie für sie – darin waren wir uns völlig einig – war, Agatha Christie treu zu bleiben“, sagt Abrams. „Da gibt es Geschichten über Leute, die Millionen von Dollars für die Entwicklung von Drehbüchern nach Agatha Christie-Vorlagen ausgaben und dachten ‚Wir könnten doch dieses oder jenes ändern’. Und die dann, nach sechs Monaten und einige Millionen Dollar leichter, merkten ‚Sie hat ja tatsächlich gewusst, wie man diese Mordgeschichten konstruiert’! Sie hatte für alles einen guten Grund - und wenn man einen Baustein verändert, dann passt der nächste nicht mehr!“

In den Worten von Mathew Prichard sind „Werktreue“ und „Einfachheit“ die zentralen Voraussetzungen für das Gelingen jeder Adaption der Romane seiner Großmutter. „Ich finde, dass die besten, auf Agatha Christie-Krimis basierenden Drehbücher die einfachsten sind, jene, die sehr nah am Schreibstil meiner Großmutter blieben.

Da Das krumme Haus so viele markante Figuren aufweist, stellte das Casting eine komplexe Herausforderung dar. Welche Charaktere es im Film zu sehen gibt und wen das Filmteam für das besondere Projekt gewinnen konnte, zeigt das nachfolgende, exklusive Featurette.

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