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Streaming-Tipps

Ein Beitrag von Christian Neffe

Being John Malkovich
Being John Malkovich

Wenn Spike Jonze (Her) ein Drehbuch von Charlie Kaufman (Vergiss‘ mein nicht!) verfilmt, dann kann dabei nur etwas Ungewöhnliches herauskommen. Genau das ist 1999 geschehen: Da wurde mit Being John Malkovich das erste Filmskript von Kaufman verwirklicht — mit sehenswertem Resultat. John Cusack schlüpft in die Rolle eines erfolglosen Puppenspielers, der eine Anstellung in einem Büro findet, dessen Decken erstaunlich niedrig sind. Das ist aber beileibe nicht das Verrückteste hier: Der Neuling entdeckt bald eine versteckte Tür, die ihn in den Kopf von John Malkovich führt und ihn für einige Minuten das Leben aus den Augen des Schauspielers wahrnehmen lässt. Und nutzt die Gelegenheit, um daraus ein Geschäft zu machen.

Was sich daraus entspinnt, ist eine skurrile und im Minutentakt für Verwunderung sorgende Liebeskomödie. Oder doch eher ein Drama? Man weiß es nicht genau, Kaufman und Jonze jonglieren hier mit Stimmungen und Schicksalen, als wären sie… nun, Teil eines Drehbuchs. Wie üblich bei Kaufman wird dabei jede nur denkbare Meta-Ebene durchbrochen — und am Ende ergibt das doch irgendwie alles einen Sinn. Welchen genau, muss man sich zwar selbst zusammenreimen. Aber exakt das macht hier ja auch den Reiz aus.

Being John Malkovich ist aktuell in der Flatrate von Amazon Prime Video und bei allen gängigen VoD-Anbietern zur Leihe verfügbar.

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