Darling der Woche: Schätze der deutschen Kinemathek auf Filmfriend

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Darling der Woche

Ein Beitrag von Katrin Doerksen

Die Suffragette / Hungerjahre / Fluchtweg nach Marseille
Die Suffragette / Hungerjahre / Fluchtweg nach Marseille

Niemand muss uns erst davon überzeugen, wie toll Filmfriend ist! Wir sind Fans der ersten Stunde der Streamingplattform, für die es nichts weiter braucht als einen Bibliotheksausweis. Wer Mitglied ist, hat damit so gut wie kostenfreien Zugang zu einem sich ständig erweiternden Programm aus aktuellen Festivalhighlights und filmhistorischen Geheimtipps, Klassikern und faszinierenden Dokumentarfilmen — hübsch übersichtlich in häufig wechselnden Kollektionen kuratiert.

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Seit diesem Monat ist eine neue Sammlung dazugekommen, die uns ganz besonders am Herzen liegt: Eine Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek. 35 künstlerisch und filmhistorisch bedeutsame Werke aus 100 Jahren deutscher und internationaler Filmgeschichte hat die in Berlin ansässige Kinemathek bereitgestellt, die ab sofort auf Filmfriend zum Streamen zur Verfügung stehen. In fünf Schwerpunkten geordnet, spiegeln sie die Aufgaben eines Filmarchivs wieder: Filme möglichst niedrigschwellig verfügbar machen, vor dem Verfall bewahren, Klassiker ebenso zeigen wie beinahe vergessene Filme wiederentdecken.

Weibliche Lebensentwürfe, Widerstand & Revolte, Stummfilm-Highlights, Lebenslinien und Kinder schauen dich an heißen diese thematischen Schwerpunkte, die in einem Band auf der Startseite von Filmfriend zu finden sind. Sie umfassen eine Reihe der Werke weiblicher deutscher Regisseurinnen der Nachkriegszeit, Sergej Eisensteins bahnbrechenden Panzerkreuzer Potemkin oder die Anna-Seghers-Verfilmung Fluchtweg nach Marseille.

 

Ein paar Filme, die wir euch ans Herz legen wollen:

 

  • "Schade, dass Beton nicht brennt" von Gabriele Bartels und Niels C. Bolbrinker
    "Schade, dass Beton nicht brennt" von Gabriele Bartels und Niels C. Bolbrinker

    „Schade, dass Beton nicht brennt“ von Gabriele Bartels und Niels C. Bolbrinker

    Der Dokumentarfilm des Novemberfilm Kollektivs beobachtet im Direct-Cinema-Stil ohne Kommentar, wie die Auseinandersetzung zwischen der Polizei, den Nachbarn und den Besetzern des „Georg-von-Rauch-Hauses“ in Berlin Kreuzberg Anfang 1981 eskaliert. Eine Zeitkapsel über einen ganzen Stadtteil in einer Art Belagerungssituation. Dazu das Internationale Filmlexikon: „Ein offen parteilicher Film, der weniger eine politische Analyse anstrebt als eine hautnahe Zustands- und Stimmungsbeschreibung.“

  • "Hungerjahre" von Jutta Brückner
    "Hungerjahre" von Jutta Brückner

    Hungerjahre von Jutta Brückner

    Mit 13 Jahren bekommt Ursula Scheumann ihre erste Menstruation. Außerdem kommen die Zweifel: Die Mutter erscheint ihr plötzlich übertrieben sexualfeindlich, der Vater politisch heuchlerisch, ihr Land erstarrt in der Verstaubtheit der Adenauer-Ära. Hungerjahre ist ein Coming-of-Age-Drama, inspiriert von den autobiografischen Erinnerungen seiner Regisseurin Jutta Brückner. Damit ist der Film ein sehr Persönlicher, zugleich aber auch das Porträt einer ganzen Generation.

  • "Lebensgeschichte des Bergarbeiters Alphons S." von Christoph Hübner und Gabriele Voss
    "Lebensgeschichte des Bergarbeiters Alphons S." von Christoph Hübner und Gabriele Voss

    „Lebensgeschichte des Bergarbeiters Alphons S.“ von Christoph Hübner und Gabriele Voss

    Ein Porträt in acht Episoden, das eine Lebensgeschichte und zugleich eine Zeitgeschichte erzählt. Der Bergarbeiter Alphons Stiller berichtet von seiner Kindheit im Saar- und Ruhrgebiet, seiner Arbeit im Bergbau und von Reisen nach Berlin ebenso wie vom Ersten Weltkrieg, dem Kapp-Putsch, seinem Aktivismus als Anarchist und Linkssozialist und der Machtergreifung der Nationalsozialisten. Die 1978 entstandene Oral-History-Serie wurde dafür mit dem Adolph-Grimme-Preis ausgezeichnet.

  • "Die Suffragette" von Urban Gad
    "Die Suffragette" von Urban Gad

    „Die Suffragette“ von Urban Gad

    Ein Stummfilm mit Asta Nielsen, deutlich inspiriert von den britischen Suffragetten Emmeline Pankhurst und Tochter Christabel Pankhurst: Nelly, eine Tochter aus gutem Hause, schließt sich dem Kampf um das Frauenwahlrecht an. Die Bewegung beschließt den reaktionären Minister Lord Ascue zu erpressen — und weil Nelly ihn über ihre Familie gut kennt, soll sie zur Attentäterin werden. Das Ende ist freilich ziemlich schlecht gealtert — trotzdem ist Die Suffragette ein für seine Zeit erstaunlich wagemutiger und zeigefreundlicher Film.

  • "Die Unehelichen" von Gerhard Lamprecht
    "Die Unehelichen" von Gerhard Lamprecht

    „Die Unehelichen“ von Gerhard Lamprecht

    Bevor Gerhard Lamprecht seinen großen Erfolg mit der ersten Verfilmung von Emil und die Detektive feierte, war er bekannt für seine sogenannten Zille-Filme, Werke mit halbdokumentarischem Gestus und aufklärerischer Absicht. Die Unehelichen steht irgendwo auf der Mitte zwischen beiden Polen. Lamprecht erzählt von drei Geschwistern aus der Arbeiterklasse, die versuchen sich gegen ihre hartherzigen Pflegeeltern zur Wehr zu setzen. Dabei zeichnet er eine düstere, kalte Erwachsenenwelt, stellt aber die Empfindungen der Kinder ganz in den Fokus.

  • "Fluchtweg nach Marseille" von Ingemo Engström und Gerhard Theuring
    "Fluchtweg nach Marseille" von Ingemo Engström und Gerhard Theuring

    „Fluchtweg nach Marseille“ von Ingemo Engström und Gerhard Theuring

    Fluchtweg nach Marseille basiert auf Anna Seghers Roman Transit, in dem Deutsche 1940 nach Südfrankreich fliehen. Doch er ist viel mehr also bloß eine Spielfilmadaption. Vielmehr verflüssigt der Film sämtliche Gattungsgrenzen, beinhaltet inszenierte Szenen ebenso wie Befragungen von Zeitzeugen und bildliche Dokumentationen der damaligen Fluchtbewegung. Co-Produziert vom WDR, wird Fluchtweg nach Marseille 1977 beim Filmfestival in Mannheim uraufgeführt und feiert Erfolge auf diversen internationalen Festivals. Heute ist der Film nur noch selten zu sehen.

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