Berlinale 2020: Die Gewinner der Berlinale 2020

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Berlinale 2020

Ein Beitrag von Bianka-Isabell Scharmann

Das war sie, die 70. Berlinale. Die Internationale Jury unter der Präsidentschaft von Jeremy Irons hat die Goldenen und Silbernen Bären verliehen. Es gibt neue Preise — und wir verraten, wer gewonnen hat.

Die Berlinale
Die Berlinale
  • Doch das Böse gibt es nicht - Trailer (OmeU)

    Die Preise der Berlinale Jury

     

    Die Bären der internationalen Berlinale Jury 

     

    Goldener Bär für den Besten Film für „Es gibt kein Böses“ von Mohammad Rasoulof

    Vier Geschichten werden in Es gibt kein Böses verwoben; in vier Perspektiven der Frage nach moralischem Handeln und innerer Stärke nachgegangen. Es sind Variationen vor dem Hintergrund der Todesstrafe und es wird gefragt, in welchem Umfang individuelle Freiheit unter einem despotischen Regime ausgedrückt und erfahren werden kann und den scheinbar damit verbundenen ausweglosen Schicksalen. 

    Heshmat (Ehsan Mirhosseini), ein vorbildlicher Ehemann und Vater, bricht jeden Morgen sehr früh auf. Wohin fährt er? Pouya (Kaveh Ahangar) kann sich nicht vorstellen, einen anderen Menschen zu töten, trotzdem bekommt er den Befehl. Javad (Mohammad Valizadegan) ahnt nicht, dass sein Heiratsantrag nicht die einzige Überraschung für seine Geliebte an ihrem Geburtstag bleiben wird. Bahram (Mohammad Seddighimehr) ist Arzt, darf aber nicht praktizieren. Als seine Nichte ihn besucht, beschließt er, ihr den Grund für sein Außenseiterdasein zu offenbaren. 

    Die Kritik zum Film gibt es hier, den VLOG findet ihr hier.

     


    Silberner Bär Großer Preis der Jury für „Never Rarely Sometimes Always“ von Eliza Hittman

    Never Rarely Sometimes Always folgt Autumn (Sidney Flanigan), die im ländlichen Pennsylvania lebt und als Kassiererin arbeitet, und ihrer Cousine Skylar (Talia Ryder) auf ihrem gemeinsamen Weg nach New York. Denn Autumn ist ungewollt schwanger geworden. Und in Pennsylvania kann sie das Kind nicht abtreiben. So setzen sie sich mit zusammengekratztem und geklautem Bargeld, das gerade mal fürs Nötigste reicht, in den Bus. Nur mit der Adresse der Klinik in der Hand, ohne eine Ahnung wo sie unterkommen sollen, bewegen sich die beiden Mädchen durch eine ihnen unbekannte Stadt.

    Unsere Kritik zum Film findet ihr hier.

     

    Silberner Bär für die Beste Regie an Hong Sangsoo für „The Woman Who Ran (Die Frau, die rannte)“ 

    Während sich ihr Ehemann auf einer Geschäftsreise befindet, trifft Gamhee drei ihrer Freunde in den Außenbezirken von Seoul. Oberflächlich betrachtet plaudern sie nur freundlich miteinander, doch dahinter verbirgt sich noch etwas anderes.

    Die Kritik zum Film gibt es hier zu lesen.

     

    Silberner Bär für die Beste Darstellerin: Paula Beer für „Undine

    In „Undine“ variiert Christian Petzold ein Märchen und erzählt von einer Stadtführerin in Berlin, die auf ihren Ex-Freund trifft und glaubt, sich an diesem rächen zu müssen. 

    Die Kritik zum Film gibt es hier, unseren VLOG findet ihr hier.

     

    Silberner Bär für den Besten Darsteller: Elio Germano für „Hidden Away

    Der Film folgt der Geschichte des bekannten italienischen Künstlers Antonio Ligabue.

    Die Kritik zum Film gibt es hier.

     

    Silberner Bär für das Beste Drehbuch für „Favolacce“ von Damiano D’Innocenzo und Fabio D’Innocenzo

    Es war einmal ein düsteres Märchen, das in den Außenbezirken Roms, in einer brachial anmutenden, bedrückenden Sumpflandschaft spielte. Eine kleine Gemeinschaft von Eltern, Jugendlichen und Lehrern. Dort verhüllt das Schweigen den subtilen Sadismus der Väter, die Passivität der Mütter und die schuldbeladene Gleichgültigkeit der Lehrer. Schlussendlich ist es die Verzweiflung der Kinder, die in verdrängter Wut explodiert.

    Die Kritik zum Film gibt es hier, unseren VLOG findet ihr hier.

     

    Silberner Bär für eine Herausragende Künstlerische Leistung für „DAU. Natasha“ für die Kameraarbeit von Jürgen Jürges

    Natasha arbeitet in der Kantine einer geheimen sowjetischen Forschungseinrichtung. Sie trinkt zu viel, redet freizügig von der Liebe und hat eine Affäre — bis eines Tages die Staatssicherheit einschreitet.

     

    Sonderpreis: Silberner Bär 70. Berlinale für „Delete History“ von Benoît Delépine und Gustave Kervern

    Drei Betroffene von Cybermobbing in den sozialen Medien sagen den Betreibern hinter den Plattformen den Kampf an. 

    Die Kritik zum Film gibt es hier.

     

     

    Weitere Preise, die von verschiedenen Jurys vergeben wurden:

     

    Berlinale Dokumentarfilmpreis (rbb) für das beste Erstlingswerk an “Irradiés“ (Irradiated) von Rithy Panh

    Sorgfältig setzen die Hände eines Mannes ein Modellhäuschen zusammen, in dem er wie in einem Schrein eine gerettete Kostbarkeit platziert: ein Familienfoto. So beginnt eine Reise in den Schmerz. Die Dreiteilung der Leinwand rhythmisiert die Bilder. Jede Tragödie ist einzigartig, doch die Wiederholung erzeugt jenes dumpfe Rauschen, vor dem es kein Entrinnen gibt. Irradiés ist gemacht von Menschen, die körperliche und psychische Irradiationen von Krieg überlebt haben, und jenen ans Herz gelegt, die glauben, gegen solche immun zu sein.

    Eine Kritik zu dem Film gibt es hier, unseren VLOG zum Film findet ihr hier.

     

    Goldener Bär für den Besten Kurzfilm für „T“ von Keisha Rae Witherspoon

    „Wenn du Dinge mit deinen Händen tust, heilt dich das an Stellen, die tiefer liegen als die, aus denen du weinst“, sagt sie und fertigt in Erinnerung an ihren verstorbenen Sohn, der Kartoffelchips liebte, ein Kostüm aus Kartoffelchipstüten an. T ist ein Film und ein Ball und eine Zeremonie für die Verlorenen und die, die jemanden verloren haben. Eine Manifestation von Trauer, Wut und der spirituellen Kraft der Kreativität.

     

    Silberner Bär Preis der Jury (Kurzfilm) für „Filipiñana“ von Rafael Manuel

    Ein Golfplatz als gesellschaftlicher Kosmos. Ein Film über die Philippinen und die Gentrifizierung von Gewalt. 

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