Riefenstahl-Nachlass an Berliner Stiftung

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Ein Beitrag von Andreas Köhnemann

Leni Riefenstahl bei Dreharbeiten
Leni Riefenstahl bei Dreharbeiten

Die 1902 geborene Leni Riefenstahl war zeitlebens eine umstrittene Persönlichkeit, da sie in den 1930er Jahren Propagandafilme wie Triumph des Willens für das NS-Regime drehte. Ihre Rolle im Nationalsozialismus soll nun noch genauer aufgearbeitet werden - mithilfe ihres Nachlasses, den die Alleinerbin Gisela Jahn an die Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin übergeben hat.

Hierzu zählen Briefe, Akten, Manuskripte, Verträge sowie Fotografien und Filmaufnahmen, welche bis in die 1920er Jahre zurückreichen. Bei der Aufarbeitung soll es zu einer Kooperation mit der Stiftung Deutsche Kinemathek kommen.

"Wir haben mit dem Nachlass von Leni Riefenstahl nicht nur ein bahnbrechendes ästhetisches Werk übernommen, sondern auch eine besondere Verantwortung für die kritische Auseinandersetzung." (Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz)

Es ist geplant, den Nachlass an verschiedenen Orten in Berlin unterzubringen: Die Fotografien sollen im Museum für Fotografie am Bahnhof Zoo aufbewahrt werden, die schriftlichen Dokumente von der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin betreut werden.

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