Aktuelles: Annapurna und MGM schließen sich zusammen zu United Artists Releasing

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Ein Beitrag von Katrin Doerksen

Fotomontage: D. W. Griffith, Mary Pickford, Charlie Chaplin, Douglas Fairbanks und Anwälte bei der Unterzeichnung des Gründungsvertrags von United Artists
Fotomontage: D. W. Griffith, Mary Pickford, Charlie Chaplin, Douglas Fairbanks und Anwälte bei der Unterzeichnung des Gründungsvertrags von United Artists

06.02.2019: Die Produktions-, Marketing- und Verleihfirmen Annapurna und MGM schließen sich zu einem Joint Venture namens United Artists Releasing zusammen. Das berichtete gestern der Branchenblog The Playlist.

Die neue Firma in der Tradition der vor ziemlich genau 100 Jahren von David W. Griffith, Mary Pickford, Charlie Chaplin und Douglas Fairbanks gegründeten Produktionsfirma United Artists soll pro Jahr etwa 10 bis 14 eigene Filme in die Kinos bringen, darunter Projekte wie Annapurnas kommenden Where’d You Go, Bernadette? von Richard Linklater oder MGMs 25. Bond-Film. Erst kürzlich waren die beiden Firmen eine erste Partnerschaft eingegangen, um Creed II: Rocky’s Legacy zu veröffentlichen.

Vorstand der neu gegründeten United Artists Releasing soll ein Gremium sein, in dem zu gleichen Teilen Mitarbeiter von Annapurna und MGM repräsentiert sind. Bei MGM hatte es seit 2010 kein eigenes Marketing und Verleih gegeben.

Annapurna bringt seine unabhängig produzierten Filme seit 2017 heraus und bewies seither unter Gründerin Megan Ellis guten Geschmack. Im vergangenen Herbst hatte es jedoch Meldungen gegeben, denen zufolge Ellis‘ sprunghafte Geschäftspraktiken das Überleben des Unternehmens erschwerten. Erst in diesem Jahr hatte sich die Situation entspannt: Creed II nahm auf dem US-Markt 115 Millionen US-Dollar ein und neun Oscarnominierungen entfallen auf die Annapurna-Produktionen Vice — Der Zweite Mann und If Beale Street Could Talk

Nun könnte United Artists Releasing jene Lücke füllen, die in den vergangenen Jahren von der Weinstein Company und CBS Films hinterlassen wurde. Dazu Megan Ellis in einem offiziellen Statement: „Ich könnte mich nicht mehr über die Möglichkeit freuen, unsere Verleihfirma unter dem ikonischen Banner von United Artists zu vergrößern. Annapurna wurde unter sehr ähnlichen Vorsätzen wie die Original UA im Jahr 1919 gegründet — um ein Heim für Künstler und ihre Werke zu bieten und hoffentlich damit die Kultur voranzubringen.“

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