Nirgendland

Man muss es einfach sagen: Viele Dokumentarfilme, die ins Kino kommen, sind inhaltlich und formal von bedenklicher Beliebigkeit. In einem viel zu großen Niemandsland der Selbstversuche, Personenkulte und agitatorischen Einseitigkeiten erschüttert "Nirgendland" bis ins Mark. Regisseurin Helen Simon lässt eine Frau, die heute Mitte Fünfzig ist, vom Missbrauch ihres Vaters erzählen, der offenkundig seine Tochter psychisch zerstörte und seine Enkelin in den Tod trieb.

Quelle: www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/nirgendland