Cold Prey 3 - The Beginning

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Eine Gruppe junger Leute macht sich zu einem Wochenendtrip nach Jotunheimen auf. Doch die fünf Freunde haben mehr im Sinn als zu wandern. Sie wollen der düsteren Legende des "Horror-Hotels" auf den Grund gehen. Aber lange hält es die jungen Leute nicht in dem verdreckten Hotel; man beschließt an einem See zu campieren. Doch schon wird das Idyll gestört: Der bekannte Killer taucht auf und beginnt mit Begeisterung sein Tagewerk. Denn was jahrelang mit Tieren klappte – Fallen stellen, ausweiden, killen etc. – funktioniert mit Menschen ebenso…

Dass Cold Prey 3 ein Regiedebüt ist, merkt man zu keiner Sekunde. Straight erzählt (trotz minimaler Längen im ersten Drittel), mit großartiger, kontrastreicher Optik bebildert und mit sympathischen, natürlich wirkenden Darstellern erzählt, ist die norwegische Antwort auf die Freitag, der 14.-Filme ein Fest für Genrefans. So muss Genrekino sein, wertig und auf den Punkt. Für Freunde der ersten beiden Filme ist auch der dritte Teil Pflichtprogramm, definitiv. Denn gerade, dass Cold Prey 3 in weitläufigen Wäldern spielt, statt wie Teil 1 im Hotel oder Teil 2 in einem Krankenhaus, gibt dem Erlebten mehr Raum und Möglichkeiten.

Quelle: www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/cold-prey-3-the-beginning