Federico Fellini Collection

Hommage an einen großen Meister des italienischen Kinos

Eine Filmkritik von Red.

Neben jenen Filmen wie Achteinhalb (Otto e mezzo, 1963) und La strada - Das Lied der Straße (La strada, 1953), die zu nachtschlafender Zeit gerne auch mal im Fernsehen gezeigt werden, versammelt die Collection acht weitere Filme aus allen Schaffensphasen Fellinis, die man seltener oder nie im Pantoffelkino zu Gesicht bekommt. Beginnend mit Der weiße Scheich (Lo sceicco bianco, 1952) dem weitgehend autobiographischen Die Müßiggänger (I vitelloni, 1953) sowie Die Schwindler (Il bidone, 1955) spannt sich der Bogen weiter über Die Nächte der Cabiria (1957) und Julia und die Geister (Giulietta degli spiriti, 1965) bis hin zu den späteren Fellinis Casanova (Il casanova die Fellini, 1976), Fellinis Stadt der Frauen (La città delle donne, 1980) und Ginger und Fred (Ginger e Fred, 1986).

Eigentlich fehlt nur noch La dolce vita, der wahrscheinlich bekannteste Film Fellinis doch dieses Werk wird der fortgeschrittene Arthouse-Sammler sowieso längst sein Eigen nennen. Allen anderen sei der repräsentative Querschnitt durch das filmische Schaffen Fellinis wärmstens ans Herz gelegt. Zumal er die ideale Basis für den Aufbau einer kompletten Fellini-Sammlung legt. Ergänzt wird die Collection durch umfangreiche Extras, so etwa zwei Porträts über den Regisseur und über Giulietta Masina sowie eine ungekürzte Fassung von La strada.
 

Quelle: www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/federico-fellini-collection