The Descent 2 - Die Jagd geht weiter

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

In der Gemeinde von Hyett County herrscht Aufregung: Sechs Frauen sind in den Höhlen der Appalachen verschwunden. Nur eine, Sarah (Shauna MacDonald), hat überlebt und wurde von einem Autofahrer ins Krankenhaus gebracht. Sheriff Vaines (Gavan O‘Herlihy) besucht sie sofort mit seinem Deputy Rios (Krysten Cummings), um etwas über den Verbleib der anderen fünf zu erfahren. Da sich Sarah an nichts mehr erinnern kann, beschließt Vains, die Überlebende mit in eine Höhle zu nehmen, in der der Rettungstrupp um Dan (Douglas Hodge) Spuren zu finden glaubt. Doch was man dort unten in der Dunkelheit findet, damit hat niemand des Rettungstrupps gerechnet – bis auf Sarah, deren Erinnerung im ungünstigsten Moment zurück kommt.

Also wow! The Descent: Teil 2 ist richtig gut. Klar muss man erstmal schlucken, dass niemand so einfach ein Katastrophenopfer wieder in selbige zurück stößt, doch ist dieser Punkt akzeptiert, geht The Descent: Teil 2 nur noch nach vorne los. Die großartigen Darsteller sind absolut überzeugend, das Blut spritzt in Hektolitern und die Atmosphäre nimmt den Zuschauer sofort gefangen. Zwar sieht das Blut ziemlich nach 1970er Jahre Kunstblut aus (also orangestichig) und der eine oder andere false scare deutet sich zu offensichtlich an, doch The Descent: Teil 2 ist eine tolle, ungemein konsequente Fortsetzung, die so manchem Genrefan die Freudentränen in die Augen treiben wird. Bei dieser Qualität, darf gerne ein dritter Teil kommen. Sagte es der Rezensent schon? Kaufempfehlung!

Quelle: www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/the-descent-2-die-jagd-geht-weiter