Steel Dawn

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Die Handlung ist schnell umrissen: Endzeit. Alles ist zur Wüste verdorrt. Und inmitten dieser Wüste lebt Nomad (Swayze). Als er eine kleine Siedlung friedlicher Menschen findet (friedlich sind in dieser Welt die wenigsten), beschließt er zu bleiben. Das Essen ködert ihn. Und dann ist da noch die hübsche Kasha (Lisa Niemi), die es ihm angetan hat. Das die Schurken, die die unterirdische Quelle der Siedlung für sich haben wollen, nicht lange auf sich warten lassen, ist klar. Nomad stellt sich ihnen entgegen...

Steel Dawn hat seine Längen, viel unfreiwillige Komik ("Wir kämpfen auf meine Art – mit Todesstäben!") und lausig choreographierte Fights. Das der Film trotzdem Spaß macht, liegt an der charmanten Unbeholfenheit, die Swayze ausstrahlt. Meist guckt er verkniffen rum und spielt hölzern. Auch gibt es eine "halsbrecherische" Verfolgungsjagd mit Wüstenseglern, die im Schritttempo neben einander her fahren und äußerst kostengünstige Ausstattung. Doch die teils schönen Aufnahmen der Wüste, die zig Ungereimtheiten (es gibt kaum Wasser, aber Wein in Hülle und Fülle) und ein erster Miniauftritt von der späteren Mumie Arnold Voslo als Handlanger des Oberschurken machen Steel Dawn wieder ansehbar.

Dazu ist die DVD erstaunlich gut ausgestattet. Neben einem wirklich guten Making Of und einem Featurette, gibt es Trailer, Bildergalerie und ein Wendecover.

Quelle: www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/steel-dawn