Black House

Ein dunkles Geheimnis

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Versicherungsdetektiv Junoh (Hwang Jeong-min) wird bei einem Hausbesuch in der Provinz Zeuge des Selbstmordes eines kleinen Jungen. Doch irgendetwas lässt ihn an dem Suizid zweifeln. Wurde er etwa nur in das Haus bestellt, um die Leiche zu finden? Als Junohs Versicherung zögert, die Lebensversicherung an den Vater des Jungen auszuzahlen, beginnt dieser Junoh zu verfolgen und schließlich zu bedrohen. Junoh ermittelt und stößt auf einige Ungereimtheiten im Leben der Familie des toten Jungen, die alles in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen. Plötzlich ist auch Junohs Leben in Gefahr.

Subtiler Spannungaufbau, erst dezente, dann drastische Schocks, dichte Atmosphäre und gute Darsteller – damit lässt sich schon etwas anfangen. Und tatsächlich schafft es Regisseur Sin Tae-Ra dies alles zu einem wunderbar spannenden Cocktail zu vermengen. Zwar kränkelt Black House an Kleigkeiten, wie der einen oder anderen unplausiblen Reaktion bzw. Aktion, doch ist das reine Makulatur. Eine erstklassige Kameraarbeit, detailreiche Ausstattung und die bedrückende Atmosphäre garantieren einen Abend mit Gänsehaut. Und die Bonus-DVD mit einstündigem Making of kann sich auch sehen lassen.

Quelle: www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/black-house