K2 - Das letzte Abenteuer

Der Berg ruft

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

K2 – Das letzte Abenteuer erzählt die Geschichte der zwei Freunde Taylor (Michael Biehn, Aliens, The Abyss) und Harold (Matt Craven, Disturbia, Deja Vu), die zwar grundverschieden sind, jedoch verbunden werden durch die Leidenschaft fürs Bergsteigen. Yuppie Taylor lässt nichts anbrennen, während sich der introvertierte Harold zwischen seiner Ehe und dem Drang nach Abenteuer hin und her gerissen fühlt. Als die Freunde unerwartet die Chance erhalten, den tödlichen K2 zu besteigen, ist Taylor sofort Feuer und Flamme, während Harold nicht weiß, was er tun soll. Er entscheidet sich für den Berg und gegen die Bedenken seiner Frau. Gemeinsam geht es mit der Gruppe um den ehrgeizigen Milliardär Claibourne in den Berg. Nachdem die Träger abhauen, die Spannungen unter den Teammitgliedern zunehmen und Claibourne auch noch krank wird, nimmt das Drama seinen Lauf. Nicht alle werden lebend zurückkommen.

Quadrophenia-Regisseur Franc Roddam wartet mit allem auf, was man von einem Bergsteigerdrama erwartet: Gewaltige Panoramaaufnahmen, Spannung pur, Lawinen und haarsträubende Action. Das Ganze wird abgerundet mit einer Prise Männerfreundschaft und markigen Sprüchen. Man kommt einfach nicht zur Ruhe – wie die Protagonisten. Gerade der glücklose Michael Biehn als Taylor liefert wieder eine Bestleistung ab. Trortdem schaffte es der Kumpel von Regie-Titan James Cameron (Titanic) nie sich als Hauptdarsteller zu etablieren. Für Freunde des Spannungskinos ist K2 ein klares Muss.

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