Hatchet

Im Sumpf

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Der junge Ben hat genug vom feiern bei Mardi Gras und schließt sich mit Kumpel Marcus einer Touri-Gruppe an, die mit einem kleinen Boot durch die Sümpfe zu einer Spuk-Tour aufbricht. An Bord sind ein Amateurporno-Filmer, zwei Möchtegern Schauspielerinnen, der asiatische Fremdenführer und ein älteres Ehepaar. Natürlich dauert es nicht lange und das Boot läuft auf Grund, kann aber dennoch untergehen (!). Das Grüppchen kämpft sich nun also durch das verwucherte Sumpfgebiet und steht bald vor den Ruinen des Hauses der Crowleys. Der Sohn war einst deformiert und wurde von den anderen Kindern gehänselt und (versehentlich) verbrannt. Nun; Crowley Junior ist nicht tot. Er lebt! Und beginnt eine erbarmungslose Jagd auf die Eindringlinge. Mit äußerst kreativen Tötungsmethoden…

Hatchet ist einfach ein riesiger Spaß, der mit Gastauftritten von Genre-Urgestein Robert Englund (Nightmare on Elm Street, Fort Fairlane), Tony Todd (Candyman) und Kane Hodder (Friday the 13th) gespickt ist. Der genregerechte Cast, der pechschwarze Humor, die stylische Kamera und das Gemtzel geben Fans was sie brauchen. Die Mischung aus Severance, Tanz der Teufel und Das Ding aus dem Sumpf trifft einfach den Nagel auf den Kopf.

Auch das Bonusmaterial dieses sehr schicken Doppel-DVD Metal-Pack kann sich sehen lassen. Repräsentativ sei nur das 40-minütige Making of genannt, sowie das Feature A Twisted Tale, in dem Twisted Sister Frontmann Dee Snider zu seiner Verbindung zu Hatchet Rede und Antwort steht. Sehr unterhaltsam.

Quelle: www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/hatchet