Das unbesiegbare Schwert

Episches Kino

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Das Waisenkind Jiang wird vom Wu-Dang-Clan zu einem mächtigen Kämpfer ausgebildet. Nicht nur mit Schwert und Messer weiß Jiang umzugehen, auch ist er blitzschnell und gewand wie eine Katze. Eines Tages verliebt sich Jiang in die schöne Hexe Lian und eine heimliche unausgesprochene Liaison beginnt. Doch schon bald ziehen dunkle Wolken auf und Jiang muss sich als Kämpfer bewähren, denn die Mo-Sekte setzt alles daran das Land zu verwüsten und die Menschen zu töten. Doch da gibt es ein entscheidendes Problem: Lian arbeitet für eben diese Sekte und Jiang ist hin und her gerissen zwischen den Seiten. Ein folgenreicher Fehler reiht sich an den nächsten…

Das unbesiegbare Schwert ist großes, episches und rasantes Kino in Reinkultur. Die Farben sind prächtig, die Kämpfe und Duelle schwerelos und brutal, die Liebe tragisch und aussichtslos. Regisseur Ronny Wu (Born Hero) und sein Kameramann Peter Pau ziehen alle Register und entführen den Zuschauer in eine Welt voller Magie und Geheimnisse. Auch wenn die Musik zeitweise arg billig und synthesizermäßig daher kommt, reißen die atemberaubenden Kämpfe und der typische Slapstick mit. Auf dem Fantasy Filmfest lief der äußerst blutige Das unbesiegbare Schwert unter dem Titel The Bride With White Hair.

In der Amasia-Gold-Edition kommt Das unbesiegbare Schwert mit Making of, gutem Bild und Ton, sowie einer Trailershow.

Quelle: www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/das-unbesiegbare-schwert