Mañana al Mar

Am Strand von Barcelona

Eine Filmkritik von Joachim Kurz

Ines Thomsens Beobachtungen am Strand der quicklebendigen katalanischen Metropole Barcelona sind voller Vitalität und durchzogen von einer leichten Melancholie, die stets daran gemahnt, dass für die sympathisch-skurrilen Protagonisten morgen schon alles vorbei sein kann.

Der Film basiert im Wesentlichen auf Thomsens 2002 produziertem Kurzfilm Cantando la Vida, in dem die Regisseurin von ihrer ersten Begegnung mit der bezaubernden Pauline und anderen Senioren am Strand berichtete. Mañana al Mar überzeugt und begeistert durch den ungewöhnlichen Blickwinkel auf eine faszinierende Stadt und ihre Bewohner, ist voller Poesie und Lebensweisheit und macht einfach Freude, ohne jemals die Vergänglichkeit auszuklammern oder zu beschönigen. Eine sanfte und zärtliche Liebeserklärung an ungewöhnliche Menschen.

Quelle: www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/manana-al-mar