Berlin 36

Sportveranstaltungen als Politikum und Mittel zur Propaganda sind keine Erfindung der Gegenwart. Selten aber wurden Olympische Spiele dermaßen unverfroren zur Rechtfertigung eines diktatorischen Regimes missbraucht wie bei der Olympiade 1936. Berlin 36 von Kaspar Heidelbach erzählt von der jüdischen Hochspringerin Gretel Bergmann, die aufgrund des Drucks der Amerikaner als aussichtsreiche Hochspringerin in die deutsche Equipe rückte und unter einem fadenscheinigen Vorwand von der Teilnahme abgehalten wurde.

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