Berlin Telegram

Es gibt Filme, die mit viel Getöse das ganz große Desaster – die Apokalypse – zeigen. Und es gibt Werke wie "Berlin Telegram", die sich dem individuellen Inferno der Gefühle widmen: dem Untergang einer persönlichen Welt. Während die allumfassende Katastrophe auf der Kinoleinwand beim Publikum meist so etwas wie "wohliges Grausen" auslöst, kann das filmische Einzelschicksal entweder Gleichgültigkeit erzeugen (falls der Zuschauer keine Verbindung zur leidenden Figur bzw. deren Seelenqual herstellen kann/will) – oder es kann zum emotionalen Mitvollzug animieren.

Quelle: www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/berlin-telegram