Wolfsblut greift ein

Wolfsblut greift ein

Eine Filmkritik von Peter Osteried

Herz der Finsternis

Der italienische Abenteuerfilm Wolfsblut greift ein ist schon der dritte Teil um den von Jack London ersonnenen Wolfshund. 1973 gab es Lucio Fulcis Wolfsblut, dem der Regisseur im darauffolgenden Jahr Die Teufelsschlucht der wilden Wölfe folgen ließ. Anstelle von Franco Nero spielt in Tonino Riccis Film Maurizio Merli die Hauptrolle.
Nachdem der Goldgräber Ben Dover ermordet wird, nimmt sein Freund Burt Halloway seine Identität an und muss sich nicht nur um dessen Hund Wolfsblut, sondern auch um seinen Sohn Kim kümmern, der Burt für seinen Vater hält. Ohne dass es Kim ahnt, sucht Ben nach den Mördern seines Freundes.

Der in Österreich gedrehte Film fällt im Vergleich zu den Vorgängern ab. Das liegt weniger an der im Großen und Ganzen stimmigen Abenteuergeschichte, als vielmehr an der unterdurchschnittlichen Regie von Tonino Ricci. Hinzu kommt, dass der Film einigermaßen uneins ist — oftmals gestaltet sich das Ganze als naives Abenteuer mit Vorzeigeschurken, klarer Schwarzweißzeichnung und einer ansprechend gestalteten Freundschaft zwischen Mensch und Hund. Störend erweisen sich die teils sehr brutalen Sequenzen, deren negativer Höhepunkt ein Kampf zwischen einem Schäferhund und einem Bären ist, bei dem man sich durchaus fragt, wie die Italiener dies gestaltet haben, ohne die Tiere real aufeinanderzuhetzen.

1975 gab es einen abschließenden vierten Film: Alfonso Breccias Wolfsblut – Der einsame Jäger.

Wolfsblut greift ein

Der italienische Abenteuerfilm „Wolfsblut greift ein“ ist schon der dritte Teil um den von Jack London ersonnenen Wolfshund. 1973 gab es Lucio Fulcis „Wolfsblut“, dem der Regisseur im darauffolgenden Jahr „Die Teufelsschlucht der wilden Wölfe“ folgen ließ. Anstelle von Franco Nero spielt in Tonino Riccis Film Maurizio Merli die Hauptrolle.
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