Wilde Kirschen - The Power of the Pussy

Wilde Kirschen - The Power of the Pussy

Eine Filmkritik von Peter Osteried

Die Crux mit dem ersten Mal

Wilde Kirschen — The Power of the Pussy ist das Gegenstück zu American Pie. Wo dort ein paar Jungs alles daran gesetzt haben, ihre Jungfräulichkeit zu verlieren, sind es hier ein paar Mädchen, die auf keinen Fall die ihre verlieren wollen. Das fängt passabel an, leidet aber an einem eklatanten Mangel an nackten Tatsachen, die bei Filmen dieser Art einfach unumgänglich sind.
Helen McNicol (Tania Raymonde) möchte mit dem ersten Mal warten. Sie ist schließlich bereit, mit Stanford zu schlafen, aber als sie erfährt, dass er nur eine Eroberung benötigt, die er ins heilige Buch seiner Footballmannschaft eintragen kann, verweigert sie sich. Mehr noch: Sie regt eine Revolution an. Fortan verweigern sich die High-School-Mädchen den notgeilen Teenie-Jünglingen, denn sie wissen, dass sie ihnen obliegt – die Power of the Pussy.

Wenn man eine Teenie-Klamotte produziert und sich des ersten Mals annimmt, dann sind gewisse Freizügigkeiten zu erwarten, die dieser Film aber einfach nicht bietet. Er will irgendwie ungezogen sein, aber selbst bei den Szenen, die Pendants aus American Pie variieren (die Hauptfigur nutzt Lebensmittel zur Selbstbefriedigung), sind erstaunlich zahm geraten. Gerade aus der Karottenszene hätte sich aber deutlich mehr herausholen lassen, umso mehr, da die Vaterfigur von Rob Schneider dargestellt wird. Schneider hat mit Abstand die besten Szenen des Films, mit dem Material, das ihm an die Hand gegeben wird, kann er aber auch nur bedingt punkten.

Wilde Kirschen ist dennoch nicht der Genre-Bodensatz. Ein paar Gags zünden, wirklich neu ist hier aber nichts. Filme dieser Couleur gab es zuvor schon dutzendfach und wird es auch weiterhin in Hülle und Fülle geben. In der endlosen Flut von Teenie-Klamotten, die sich mit dem ewigen Thema, dem ersten Mal, befassen, ragt dieser hier aller Defizite zum Trotz nicht wirklich unangenehm heraus. Für das Zielpublikum geht das mehrheitlich wohl in Ordnung, ältere Semester können hier aber ruhig aussetzen und sich stattdessen einfach an die Teenie-Klassiker der eigenen Jugend erinnern.

Wilde Kirschen - The Power of the Pussy

„Wilde Kirschen — The Power of the Pussy“ ist das Gegenstück zu „American Pie“. Wo dort ein paar Jungs alles daran gesetzt haben, ihre Jungfräulichkeit zu verlieren, sind es hier ein paar Mädchen, die auf keinen Fall die ihre verlieren wollen. Das fängt passabel an, leidet aber an einem eklatanten Mangel an nackten Tatsachen, die bei Filmen dieser Art einfach unumgänglich sind.
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