When Arabs Danced (2018)

When Arabs Danced (2018)

Nach der terroristischen Schockwelle, die der Islamo-Faschismus von Daesh ausgelöst hat, hinterfragt Filmemacher Jawad Rhalib die vielen Facetten der arabischen Kultur, die in westlichen und nahöstlichen Medien gleichermassen in Vergessenheit geraten sind: ihre Liebe zu Tanz und Musik, aber auch zu Literatur, Philosophie und Wissenschaft. Diese Aspekte, sowohl von Rassisten als auch von religiösen Eiferern und Fundamentalisten bereitwillig ignoriert, sind jedoch seit jeher ein integraler Bestandteil der grossen Struktur der arabischen Identität. Durch humorvolle Clips von öffentlichen Reden, in denen sich Präsident Nasser wegen der von ihnen geforderten Hidschab-Pflicht aller ägyptischen Frauen an die Muslimbrüder wendet, die Komplexität hinter einer Bühnenadaptation von Michel Houellebecqs umstrittenem Buch Submission und die vielen Fragen der Geschlechteridentität in arabischen Gesellschaften untersucht der Film, wie der islamische Faschismus die Freiheit, Kreativität und alle fortschrittlichen Werte der arabischen Gesellschaft erstickt hat. Während When Arabs Danced fröhlich die vielschichtige Komplexität auf der Suche nach einer besseren Zukunft erforscht, ist der Film eine Erinnerung an das, was (noch) getan werden kann.

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