Wasting Away

Wasting Away

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Na, wenn das mal nicht eine frische Herangehensweise an den Zombiefilm ist. Man erzählt aus der Perspektive der infizierten Menschen! Die gar nicht merken, dass sie sich verändert haben. Das Ganze auch noch in das Gewand einer ZomCom gepackt, also einer Zombie Comedy, und man kann sich sicher sein, etwas nicht alltägliches zu sehen zu bekommen. Das ist nicht nur neu, sondern dank der unverbrauchten Darsteller und so mancher guter Idee ein kleines Genre-Highlight.
Die Freunde Tim (Michael Terry), Cindy (Betsy Beutler), Mike (Matthew Davis) und Vanessa (Julianna Robinson), verbringen einen gemeinsamen Abend. Doch alles kommt anders. Vergiftete Eiscreme lässt alle unter Schmerzen das Bewusstsein verlieren. Als man wieder zu sich kommt, scheint etwas seltsames in Gang zu sein. Die anderen Leute flüchten vor ihnen oder greifen sie an! Natürlich verteidigt sie die Clique verbissen, nicht ahnend, dass sie zu Zombies geworden sind. Gleichzeitig entspinnen sich zwischen Tim und Cindy zarte Bande, die man in der jetzigen Situation so gar nicht gebrauchen kann…

Das schöne an Wasting Away ist unter anderem, dass er immer wieder geschickt die Perspektive wechselt. Aus Sicht der Freunde sind die anderen die Bösen, für die Mitmenschen erscheinen die anderen als blutrünstige Menschenfresser. Der Zombiespaß ist mit schönen Ideen, lustiger Situationskomik (wie funktioniert eine Zombie-Romanze?) und blutiger Unbekümmertheit inszeniert. Und auch die Dialoge sind des öfteren echte Klopfer. („Ich fühl mich gar nicht wie ein Zombie.“ „Idioten fühlen sich auch nicht dumm.“) Für den ganz großen Klassiker reicht es dann aber doch nicht. Dafür ist das Ende zu mau und das gewisse Etwas, dass zum Beispiel Shaun of the Dead hatte, fehlt. Dennoch sei Wasting Away jedem Zombiefan ans Herz gelegt. Denn all zu oft kommen professionell gemacht Genrestoffe nicht auf den Markt. Und das Warten auf Zombieland 2 wird erheblich leichter gemacht.

Wasting Away

Na, wenn das mal nicht eine frische Herangehensweise an den Zombiefilm ist. Man erzählt aus der Perspektive der infizierten Menschen! Die gar nicht merken, dass sie sich verändert haben. Das Ganze auch noch in das Gewand einer ZomCom gepackt, also einer Zombie Comedy, und man kann sich sicher sein, etwas nicht alltägliches zu sehen zu bekommen.
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