Verlockende Falle

Verlockende Falle

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Der Dieb und die Versicherungsagentin

Regisseur John Amiel hat sich schon in verschiedenen Genres versucht. Ob im Drama mit Sommersby, im Psycho Thriller mit Copycat oder in der Komödie mit Agent Null Null Nix. Mit Verlockende Falle, seiner bis dato größten Produktion, lieferte der Engländer 1999 sein Meisterstück ab. Die Story ist denkbar simpel: Sean Connery spielt einen abgeklärten Meisterdieb, der von der ehrgeizigen Versicherungsagentin Catherine Zeta-Jones überführt werden soll. Da an den Gentleman-Einbrecher nicht so einfach heranzukommen ist, geht Catherine einen etwas unkonventionellen Weg: Sie erschleicht sich das Vertrauen und später auch das Herz Connerys. Natürlich wäre das dann doch ein wenig zu einfach und so wird die arg dünne Story mit einigen Wendungen angereichert…
Verlockende Falle ist gut abgehangenes Blockbuster-Kino, in manchen Momenten altmodisch verliebt in kleine Details. Leider ist die Inszenierung von Handwerker Amiel zu altbacken, obwohl prächtig gefilmt. Die Optik ist dann auch das wirklich herausragende an diesem Starvehikel. Phil Meheux, der schon mit Highlander II, Die Maske des Zorro und Goldeneye sein Können unter Beweis gestellt hat, setzt seine beiden Stars wunderschön in Szene. Man darf gespannt sein, wie der den neuen James Bond Casino Royale fotografiert.

Die DVD selbst entspricht qualitativ den vorangegangenen Auflagen, der Ton und das anamorphe Bild bieten sauberen Standart. Das Promo-Making of ist jedoch damals wie heute enttäuschend. Des Weiteren finden sich ein Trailer, Set-Impressionen und Produktionsinfos auf dem Silberteller wieder, allesamt untertitelt.

Verlockende Falle

Regisseur John Amiel hat sich schon in verschiedenen Genres versucht. Ob im Drama mit Sommersby, im Psycho Thriller mit Copycat oder in der Komödie mit Agent Null Null Nix.
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