Vampire Dog

Vampire Dog

Eine Filmkritik von Peter Osteried

Naiv-unschuldiger Kinderfilm

Es wäre ein Leichtes, über einen Film wie Vampire Dog herzufallen und ihn nach allen Regeln der Kunst zu zerlegen. Aber man muss auch mal zwei Augen zudrücken, fünf gerade sein lassen und einen Kinderfilm als das nehmen, was er nun mal ist: Unschuldige Unterhaltung für die Kleinsten.
Nach dem Umzug in eine neue Stadt erhält Ace auch gleich noch einen neuen Hund: Fang. Der Name ist passend, ist Fang doch ein 600 Jahre alter Vampirhund. Allerdings ist er kein Blutsauger, hat Superkräfte und kann sogar sprechen. Nun will Wissenschaftlerin Dr. Warhol ihn entführen lassen, um ihn für ihre Experimente benutzen zu können. Dabei ist Fang schon damit beschäftigt, Ace bei der Rettung der Musikschule zu helfen.

Vampire Dog ist ein einfach gestrickter, in sich völlig unlogischer Film, der vor allem für jüngere Kinder gedacht ist, die sich weder daran noch an den schlechten Spezialeffekten stören. Die Figuren sind allesamt eindimensional und die guten Botschaften, sich Gruppendruck nicht zu beugen und an sich selbst zu glauben, sind so alt wie sie auch ausgelutscht sind. Ein ganz junges Publikum mag für sie jedoch empfänglich sein.

Immerhin ist der Hund süß und sorgt für ein paar Lacher, kann damit aber auch nicht verhindern, dass dieser vorhersehbare Film ab einem bestimmten Alter nur noch spärlichen Unterhaltungswert besitzt. Man muss wohl noch im Vorschulalter sein, um Vampire Dog wirklich genießen zu können …

Vampire Dog

Es wäre ein Leichtes, über einen Film wie Vampire Dog herzufallen und ihn nach allen Regeln der Kunst zu zerlegen. Aber man muss auch mal zwei Augen zudrücken, fünf gerade sein lassen und einen Kinderfilm als das nehmen, was er nun mal ist: Unschuldige Unterhaltung für die Kleinsten.
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