The Illusionist (2006)

The Illusionist (2006)

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

The Illusionist ist der zweite Zaubererfilm der letzten Monate, nach dem etwas mainstreamigeren The Prestige mit Hugh Kackman und Guy Pearce. Mit schmalerem Budget und weniger Tempo, wendet sich Neil Burgers Film eher der tragischen Seite des Lebens und der Liebe zu. Das ist zwar weniger kommerziell als der tempo- und actionreichere Prestige, doch nicht minder unterhaltsam. Zumal sich die Darstellerriege mit Edward Norton, Paul Giamatti, Rufus Sewell und Jessica Biel wirklich sehen lassen kann.
Irgendwann im 18. Jahrhundert verlieben sich der arme Eisenheim (Edward Norton) und die aus reichem Hause kommende Sophie (Jessica Biel) ineinander. Doch was nicht sein darf, wird gewaltsam getrennt und Eisenheim muss untertauchen. 20 Jahre später ist Sophie Herzogin und mit dem östereichischen Kronprinzen Leopold (der noch immer unterschätzte Rufus Sewell, Dark City) verlobt. Da taucht Eisenheim wieder auf und zieht die Menschen dank seiner magischen Gaben in ihren Bann – und auch Sophie verliebt sich wieder in ihn. Natürlich lässt sich Leopold nicht so einfach den Schneid abkaufen und setzt alles daran, die wieder erblühte Liebe zu unterbinden und Eisenheim auszuschalten. Ihm soll dabei Chefinspektor Uhl (Paul Giamatti, Sideways, Lady in the Water) helfen, der zwar Eisenheim insgeheim verehrt, jedoch seinem Beruf verpflichtet ist.

The Illusionist ist herrliches und großes Schauspielerkino voller Spannung, Herz und Verschwörung. Zwar gibt es immer wieder dezent eingestreute visuelle Effects, doch dienen diese immer der Geschichte und spielen sich nur ein, zwei Mal in den Vordergrund. The Illusionist ist ein authentisches, im besten Sinne unspektakuläres Sittengemälde, großartige Sonntagmittag-Unterhaltung und Familienkino.

The Illusionist (2006)

„The Illusionist“ ist der zweite Zaubererfilm der letzten Monate, nach dem etwas mainstreamigeren „The Prestige“ mit Hugh Kackman und Guy Pearce. Mit schmalerem Budget und weniger Tempo, wendet sich Neil Burgers Film eher der tragischen Seite des Lebens und der Liebe zu.
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