Sein Bruder

Sein Bruder

Ein oder zwei Fragmente des universellen Schmerzes

Thomas, der seit längerem an einer Blutkrankheit leidet, hat einen heftigen Rückfall erlitten. Unter diesen Umständen entscheidet er sich, den Kontakt zu Luc wieder aufzunehmen, seinem jüngeren Bruder, den er seit langer Zeit nicht mehr gesehen hat. Während Thomas‘ Krankheit unabwendbar voranschreitet, überwinden die beiden Brüder ihre Entfremdung, kommen sich näher, werden sich ihrer Liebe füreinander bewusst. Gemeinsam stehen sie das Martyrium und die Qualen der Krankenhausbehandlungen durch, bis zu dem Tag, an dem Thomas den Kampf aufgibt. Sie unternehmen noch eine letzte Reise zusammen, ins Haus der Familie am Meer.

Ein Film über Körper, über die Degradierung eines Körpers, die Transformation von Gesichtern. Ein Film über Körper im Raum. Ein Film über Stille und Geschwätzigkeit.

Ein stummer Film mit manchmal vielen Worten. Worte, die unterbrochen werden oder sich überschneiden. Wiedergekäute Rede, die plötzlich verstummt. Ein Film über die Stille.
Ein Film in Schwarzweiß mit vielen Farben: die Farben der Gesichter, ihre Blässe, die Farbe der Haut, die schönste der Farben, die einem hilft zu leben und die Hoffnung zurückbringt.

Sein Bruder ist intim, schockierend, direkt und mutig in Themenwahl und Umsetzung. Patrice Chéreau erhielt dafür auf der Berlinale 2003 den Silbernen Bären für die Beste Regie.

Sein Bruder

Thomas, der seit längerem an einer Blutkrankheit leidet, hat einen heftigen Rückfall erlitten. Unter diesen Umständen entscheidet er sich, den Kontakt zu Luc wieder aufzunehmen, seinem jüngeren Bruder, den er seit langer Zeit nicht mehr gesehen hat.

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