Scary Movie 3

Scary Movie 3

Eine Filmkritik von Marie Anderson

Lacher-Kracher

Hier darf nicht nur, hier soll sogar gelacht werden, und das möglichst ausgiebig und häufig, wenn hinlänglich Bekanntes mit ebensolchen Darstellern satirisch bis albern verfremdet wird: Was als Scary Movie 3,5 mit reichlich Bonusmaterial bei Studiocanal als erweiterte Version auf DVD erscheint, startete 2003 schlichtweg als Scary Movie 3 international erfolgreich in den Kinos und setzte mit David Zucker als Regisseur die populäre Scary Movie Reihe fort, deren ersten beiden Teile Keenen Ivory Wayans inszeniert hat. Seit 2006 gab es Scary Movie 4, und für den kommenden April ist der fünfte Teil dieser Horrorfilm-Parodie angekündigt worden. Neben Anna Faris, die als Cindy Campbell bei allen Folgen dabei ist, versammelt die dritte ein kurioses Ensemble von Pamela Anderson über Charlie Sheen und Leslie Nielsen bis hin zu Queen Latifah und RZA, der am Ende erscheint und niemanden anders als sich selbst spielt.
Außerirdische, so genannte Kornkreise, ein tödliches Video, ein schräges Orakel, einige Rapper, ein schusseliger Präsident und einige schrille Zutaten mehr formieren sich um die Journalistin Cindy Campbell, wenn es darum geht, weithin bekannte Sequenzen aus Filmen wie The Ring, Signs, 8 Mile, Matrix Reloaded, The Others und Mars Attacks! ganz derbe ins Lächerliche zu reißen, wobei die Fernsehshow American Idol – das US-amerikanische Pendant zu Deutschland sucht den Superstar – ebenso verzerrte Repräsentation innerhalb dieses mit gefälligen Gags auftrumpfenden Klamauks erfährt wie der „King of Pop“ Michael Jackson. Zotig und auf krude Körperkomik konzentriert kommt Scary Movie 3,5 daher, und die Fans dieses fortlaufend aktualisierten Spektakels kommen sicherlich zuverlässig wie gewohnt auf ihre Kosten. Das ist der kalkulierte Erfolg des kommerziellen Kinos, der abermals funktioniert und sein Publikum findet.

Scary Movie 3

Hier darf nicht nur, hier soll sogar gelacht werden, und das möglichst ausgiebig und häufig, wenn hinlänglich Bekanntes mit ebensolchen Darstellern satirisch bis albern verfremdet wird.
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