Sasori - Jailhouse 41

Sasori - Jailhouse 41

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Zurück im Frauenknast

Sasori Vol. 2 ist, wie der Titel schon, ähem, andeutet, die Fortsetzung zu Sasori — Scorpion aus dem Jahr 1972. Sasori (wie in allen vier Teilen von Meiko Kaji dargestellt) sitzt wieder im Knast. Folter, Vergewaltigung und Demütigung stehen auf der Tagesordnung und man weiß nicht, ob man ausschalten oder den Film weiterlaufen lassen soll. Verstehe einer die Liebhaber dieses Sub-Genres, bei denen die Sasori-Filme Kultstatus genießen. Nun gut, der Film läuft weiter. Sasori wird gefoltert und vergewaltigt, alles wie gehabt.
Doch während eines blutigen Gefängnisaufstands gelingt ihr mit einer Gruppe anderer Insassinnen die Flucht. Diese führt sie durch wahre, grandios in Cinemascope gedrehte, Mondlandschaften als Synonym für die inneren Seelenlandschaften der Protagonistinnen und nötigt sie, sich mit ihrer kriminellen Vergangenheit, aber auch dem Leben davor auseinander zu setzen. Parallel werden immer wieder die Verfolger gezeigt, die mit ihren Bluthunden näher und näher kommen…

Sasori Vol. 2 geizt, wie schon der erste Teil, nicht mit drastischer Gewalt und derer expliziten Darstellung. Was nicht schlecht sein muss. Leider ist Sasori Vol. 2 in manchen Momenten recht geschwätzig und dank der mageren Synchronisierung gerade dann besonders nervig. Doch die Idee der Flucht gefällt. Für Fans des Frauen-im-Knast-Genres gibt es jedoch wieder das volle Programm – nur müssen die sich damit abfinden, dass der Film zu großen Teilen eben nicht Chicks-in-jail zeigt, sondern Chicks-on-the-run.

Sasori - Jailhouse 41

Sasori Vol. 2 ist, wie der Titel schon, ähem, andeutet, die Fortsetzung zu Sasori — Scorpion aus dem Jahr 1972.
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