Pettersson und Findus: Das schönste Weihnachten überhaupt

Pettersson und Findus: Das schönste Weihnachten überhaupt

Eine Filmkritik von Peter Osteried

Der Geist der Weihnacht

Zwei Jahre nach dem ersten Realfilm kehren Petterson und Findus auf die Leinwand zurück. Die Ingredienzien des Vorgängers sind allesamt wieder vorhanden, nur eine Änderung gibt es. Ulrich Noethen spielt nicht länger Petterson, an seine Stelle ist Stefan Kurt getreten. Auffällig ist diese Umbesetzung aber im Grunde nicht.
Weihnachten steht vor der Tür. Petterson und Findus wollen zuhause schön feiern. Tatsächlich soll es das schönste Weihnachtsfest überhaupt werden. Verspricht zumindest Petterson. Aber dann verstaucht er sich den Knöchel, weswegen er weder einen Weihnachtsbaum aus dem Wald noch Besorgungen für den Weihnachtsschmaus machen kann. Eigentlich würden ja Beda (Marianne Sägebrecht) und Gustavsson (Max Herbrechter) Hilfe anbieten, aber Petterson will niemandem zur Last fallen. Fällt damit auch das schönste Weihnachtsfest überhaupt ins Wasser?

Der auf den Kinderbüchern Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch (1989) und Morgen, Findus, wird’s was geben von Sven Nordqvist basierende Film besitzt dieselben Stärken, die auch schon der Vorgänger aufweisen konnte. Dafür bürgt nicht nur die Vorlage. Auch Drehbuchautor Thomas Springer hat sich wieder ganz und gar in der Welt von Petterson und Findus eingefunden und Ali Samadi Ahadi hat erneut die Regie des sympathischen Kinderfilms übernommen.

Wie schon beim ersten Teil ist es eine simple Botschaft, die hier transportiert wird. Dass Stolz – noch dazu falscher – ein schlechter Ratgeber ist. Und dass man Hilfe, die einem angeboten wird, auch durchaus annehmen kann, ja sogar muss. Denn, wie Findus so schön bemerkt, wenn Menschen helfen wollen und sich freuen, dies tun zu können, dann nimmt man ihnen auch diese Freude, wenn man ihre Hilfe ablehnt. Der kleine Kater, der Weihnachten nicht nur als Fest der Freude, sondern vor allem als Fest der Freunde versteht, steht hier konträr zu seinem Besitzer. Konflikte gibt es darüber aber nicht, denn das einfach gehaltene Weihnachtsfest der beiden offenbart natürlich auch noch eine andere, schöne Wahrheit. Dass man auch an festlichen Tagen nur einander braucht, damit es schön ist. Alles andere ist lediglich Bonus.

Petterson und Findus – Das schönste Weihnachten überhaupt ist ein vergnüglicher Film für die ganze Familie. Der komplett auf einem künstlichen Set gedrehte Streifen strahlt eine unwirkliche Atmosphäre aus. Dazu tragen auch die realistisch gestalteten, aber märchenhaft eingefärbten Kulissen bei, die der Geschichte zudem Bühnenatmosphäre verleihen.

Die heimlichen Helden sind übrigens erneut die Mucklas. Das sind kleine, durchaus merkwürdige Kreaturen, die ihr eigenes Weihnachtsfest feiern, in Pettersons Haus leben, aber nur wenig Kontakt mit allen anderen haben. Auch sie tragen zum märchenhaften Ambiente der Geschichte bei, die in einer Gesangseinlage mit Ohrwurmcharakter gipfelt.

Pettersson und Findus: Das schönste Weihnachten überhaupt

Zwei Jahre nach dem ersten Realfilm kehren Petterson und Findus auf die Leinwand zurück. Die Ingredienzien des Vorgängers sind allesamt wieder vorhanden, nur eine Änderung gibt es. Ulrich Noethen spielt nicht länger Petterson, an seine Stelle ist Stefan Kurt getreten. Auffällig ist diese Umbesetzung aber im Grunde nicht.
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Meinungen
Gerlinde Grünewald · 08.11.2016

Sehr geehrte Damen und Herren,
können Sie mir schon sagen, ob der Film "Pettersson & Findus " auch am 12 . Dezember noch läuft? Ich würde gerne mit meiner Enkelin hingehen, wohne aber in Soest (Westfalen ) und bin erst am 12.12. wieder in Norddeutschland.
Vielen Dank für die hoffentlich positive Antwort im Voraus und
freundliche Grüße
Gerlinde Grünewald

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Titel
Pettersson und Findus: Das schönste Weihnachten überhaupt
Der Geist der Weihnacht
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o.Al.
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Daten und Fakten

Produktionsland
Filmlänge
82 Min
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