Open Graves

Open Graves

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Einen hübsch-fiesen Teenshocker bekommt der Fan mit Open Graves spendiert. Nicht nur wurde offenbar endlich mal wieder gutes Geld in einen Genrefilm gesteckt, auch ist das Drehbuch überraschend gut und liebevoll aufgebaut. Genrefans werden zwar feststellen, das Open Graves ein (zugegeben guter) Mix aus Wishmaster, Drag Me to Hell und den Final Destination-Filmen ist, doch der Film hat genug Charme und Sympathiepunkte, die ihn sehenswert machen.
Der smarte Surferboy Jason (Mike Vogel, Cloverfield) bekommt bei einer Shoppingtour in Spanien von einem Landstreicher ein uraltes Brettspiel geschenkt. Als Jason eines Abends mit seinen Freunden, darunter seine Freundin Erika (Eliza Dushku, Girls United), das Spiel ausprobiert, wird eine bedrohliche Kettenreaktion in Gang gesetzt. Denn jeder der Freunde ist von nun an zum Tode verurteilt. Und der Tod wird so eintreffen, wie es die Karten vorausgesagt haben. Doch es gibt eine Chance: Jason und Erika haben das Spiel nicht beendet. Und so haben sie die Möglichkeit zu gewinnen und ihr Leben zu retten.

Gerade Eye Candy Eliza Dushku, die mit Filmen wie Girls United und Wrong Turn sowie Serienrollen in Buffy und Dollhouse große Bekanntheit erlangte, bekommt in Open Graves genug Möglichkeiten, sich als Scream Queen zu beweisen und das Hauptaugenmerk auf sich zu ziehen. Sie ist es auch, die neben Hauptdarsteller Mike Vogel den Film trägt. Unverständlich ist der irreführende Titel und das viel zu düstere Covermotiv der DVD. Auch gibt es zwei, drei visuelle Effekte, die unnötig billig aussehen. Im Ganzen ist Open Graves jedoch ein unterhaltsamer Genrefilm, der hart und konsequent sein Ding durchzieht und gerade deswegen das Zeug zum Kultfilm hat.

Open Graves

Einen hübsch-fiesen Teenshocker bekommt der Fan mit "Open Graves" spendiert. Nicht nur wurde offenbar endlich mal wieder gutes Geld in einen Genrefilm gesteckt, auch ist das Drehbuch überraschend gut und liebevoll aufgebaut.
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