Nomis (2018)

Nomis (2018)

Ein wettergegerbter Lieutenant, sein Einsatzkommando und ein Mitglied der örtlichen Bürgerwehr sind in einen gefährlichen Plan verwickelt. Dabei geht es um einen kürzlich verhafteten Mann, der zahlreicher Entführungsfälle und Frauenmorde beschuldigt wird.

  • Trailer
  • Bilder
Meinungen
Martin Zopick · 08.02.2020

Ein eiskalter Winterthriller, bei dem einem nicht abwechselnd heiß und kalt wird, sondern erst nur kalt und dann noch kälter, weil Unklarheiten die Sicht versperren.
Man kann dem Plot über weite Strecken über alle logischen Löcher hinweg durchaus folgen. Zwei Ermittlerteams verfolgen einen Massenmörder: offiziell die Polizei u.a. Walter Marshall (Henry Cavill) und Kollegin Rachel Chase (Alexandra Daddario) und inoffiziell ein selbst ernannter ehemaliger Richters Cooper (Ben Kingsley). Der durch seine zwielichtigen Aktivitäten als Rächer der Mädels schockiert. Er bewegt sich relativ unbehelligt von der Polizei.
Als man den Täter im Verhörraum hat, wird es etwas kryptisch, denn die Vorgeschichte mit kaputter Mutter wird nur angedeutet. Wenig später erfahren wir, dass es zwei eineiige Zwillinge (Brendan Fletcher) sind: von denen einer ein ganz böser Finger, sprich Psychopath, ist. Schauspielerisch macht das Brendan ganz toll.
Der finale Showdown bei Nacht auf einem zugefrorenen See wird nur spannend, weil man manche Aktionen im Halbdunkel nur schwerlich erkennen kann. Es reicht gerade noch für ein Happy End zwischen Marshall und Chase. Manche Handlungsstränge versanden unterwegs (z.B. Vater – Tochter), andere werfen Fragen auf: z.B. Coopers Aktivitäten sind mal geduldet, mal eigenwillig.
Bleibt nur ein Häufchen Spannung übrig. Das reicht zum Chillen nach getaner Arbeit. Und außerdem wüsste man gern was der Titel bedeutet. Da kann selbst der sonst so allwissende Dr. Goggle nicht helfen.

Kommentare

Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.

Weitere Filme von

David Raymond