No Man's Land: The Rise of Reeker

No Man's Land: The Rise of Reeker

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Der Reeker kehrt zurück

Regisseur Dave Payne legt mit No Man’s Land die Fortsetzung seines eigenen Independent-Hits Reeker von 2005 vor. War Teil 1 eine Art Best of des Slasher-Films, versucht sich der zweite Teil daran, einen Mythos zu kreieren. Mit der (im Grunde) selben Story. Könnte ja sein, dass man einen Serienselbstläufer wie Freddy oder Jason hinkriegt. Eins sei gesagt: Für einen langfristigen Franchise sind die bisherigen zwei Reeker-Filme zu unoriginell. Da muss schon mehr kommen, als ein stinkender Serienkiller mit Stahlkralle. Dennoch unterhällt No Man’s Land den Genrefreund ohne größere Längen und macht mit einigen harten Splatter-Szenen und coolen Sprüchen sogar richtig Spaß.
Die 70er: Im Death Valley mordet der Death Valley Drifter auf übelste Weise vor sich hin. Ein Highway Cop wird zufällig auf den scheinbar friedlebenden Vertreter aufmerksam und stellt ihn in seiner Hütte. Nach der Hinrichtung kommt er jedoch zurück, der Killer. Und das Töten geht brutaler weiter als zuvor. Im Heute ist der Cop von einst kurz vor der Pension, übergibt den Posten des Sheriffs an seinen Sohn. Da taucht der Killer wieder auf: Unerwartet treffen mehrere Personen (darunter drei Räuber, der einstige Cop und sein Sohn) in einem einsamen Cafe aufeinander. Und auch der Reeker mischt mit. Durch eine unsichtbare Mauer ist Flucht zwecklos und einer nach dem anderen beißt auf unterhaltsame weise ins Gras. Erst als klar wird, dass ihr Gegner nicht von dieser Welt stammt, können sich die Überlebenden zum Widerstand formieren.

No Man’s Land ist, wie gesagt, nicht wirklich neu, macht jedoch auf diesem Niveau eine gute Figur. Trotz einiger Ungereimtheiten, teils miesen Effekten und kleinerer Längen, ist der Film für Fans des ersten Teils bedenkenlos zu empfehlen. Für Teil drei wäre ein Upgrade an Story und Budget jedoch wünschenswert. Denn ein weiteres Mal die selbe Story zu verwursten, ohne Neuerungen einzubauen, dass nehmen einem irgendwann auch die Hardocore-Fans richtig übel.

No Man's Land: The Rise of Reeker

Regisseur Dave Payne legt mit No Man’s Land die Fortsetzung seines eigenen Independent-Hits Reeker von 2005 vor.
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