Murder

Murder

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Sex und Crime in Bangkok

Auf den ersten Blick könnte man glauben, es mit einem typischen Bollywood-Schinken zu tun zu haben. Doch der Schein trügt. Wie auch die Geschichte von Murder, hat der Film einen doppelten Boden.
Die bildschöne Simran (Mallika Sherawat) lebt mit ihrem Mann Sudhir (Ashmit Patel)und dem kleinen Sohn in Bangkok. Sudhir, der Computerspezialist, ist frisch versetzt worden und geht völlig in seiner Arbeit auf, vernachlässigt dabei sträflich Frau und Kind. Luxus und Geld können Simran nicht lange darüber hinwegtrösten, dass sie keine Freunde hat. Und ihr Mann scheint sich an den nicht vorhandenen Kontakten zur Außenwelt kaum zu stören. Als Simran von ihrer Vergangenheit in Form ihres Ex-Lovers Sunny (Emraan Hashmi) eingeholt wird, öffnet sich ein Abgrund aus Sex, Leidenschaft und – uhuuh – Verlangen…

Was auffallend ist: Murder will wahnsinnig amerikanisch sein. Und es gelingt ihm auch über weite Strecken. Die Hitchcocksche Suspense baut sich erstaunlich gut auf und hält bis kurz vor dem Ende ein starkes Niveau. Die Darsteller sind durchweg glaubhaft und ansehnlich. Vor allem Mallika Sherawat als Simran weiß mit ihrer Ausstrahlung und Schönheit zu betören.

Murder ist ein moderner und spannender Bollywoodfilm mit knackigen Musikeinlagen und edler Clip-Ästhetik, der auch Nicht-Bollywood-Freunden gefallen könnte.

Murder

Auf den ersten Blick könnte man glauben, es mit einem typischen Bollywood-Schinken zu tun zu haben. Doch der Schein trügt.
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