Meine Tochter und ich

Meine Tochter und ich

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Rühmann unnachahmlich

Regisseur Thomas Engel, bekannt geworden durch Pünktchen und Anton und Schwedenmädel, beweist mit dieser Komödie aufs Neue, dass er einer der besten und versiertesten Regisseure des deutschen Nachkriegskino war.
Heinz Rühmann spielt in Meine Tochter und ich den Zahnarzt Dr. Stegemann, der seit dem frühen Tod seiner Frau, mit Töchterchen Biggi zusammenlebt und nicht nur das Haus, sondern auch die Arztpraxis teilt. Während er bohrt, assistiert ihm Biggi – und verliebt sich dabei in Patient Jochen. Und das, obwohl der Papa seiner Tochter zum 21. Geburtstag eine Reise schenken will! Dass er Jochen nun ständig und an den unmöglichsten Orten antrifft, macht den ihn zunächst gar nicht stutzig. Als er aber unter ominösen Umständen erfahren muss, dass eben dieser junge Mann seine Tochter heiraten und dann auch gleich noch mit nach Südamerika nehmen will, lässt Dr. Stegemann aus allen Wolken fallen. Gegenmaßnahmen müssen unverzüglich eingeleitet werden…

Was folgt, ist eine Rühmann-Nummernrevue, wie man es gewohnt ist. Ein angeheuerter Privatdetektiv, eine Affäre mit einer Bardame und die — alkoholisierte — Aussprache mit dem Schwiegersohn in spe sind da nur die Highlights. Dass am Schluss natürlich die Einsicht und das große Happy End stehen, muss man nicht noch erwähnen. Das Drehbuch stammt übrigens von Curth Flatow, der auch schon den großartigen Pauker schrieb.

Das Bild ist grobkörnig und in schwarzweiß, der Ton Mono und für die 60er Jahre typisch scharf und etwas übersteuert. Die kaum nennenswerten Extras bestehen aus einer Fotogalerie, Trailer, Starinfos und einer Art Werbebroschüre im DVD-Rom-Part.

Meine Tochter und ich

Regisseur Thomas Engel, bekannt geworden durch Pünktchen und Anton und Schwedenmädel, beweist mit dieser Komödie aufs Neue, dass er einer der besten und versiertesten Regisseure des deutschen Nachkriegskino war.
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