Left in Darkness

Left in Darkness

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

In der Zwischenwelt

Die junge Celia konnte sich noch nie über ihren Geburtstag freuen. Starb doch bei ihrer Geburt die Mutter. Und so holen die Schuldgefühle das hübsche Ding immer wieder ein. An ihrem 21. Geburtstag will Celia trotzdem mal so richtig auf die Pauke hauen und geht mit ihrer Freundin Rachel auf eine Verbindungsparty. Dort haben die Jungs nichts Besseres zu tun, als sie mit Knockout-Tropfen bewusstlos zu machen und zu vergewaltigen. Prompt stirbt Celia – und landet in einer Art Zwischenwelt. Ein mysteriöser Schutzengel namens Donovan, der sich schon seit frühester Kindheit ihrer angenommen hat, steht Celina glücklicherweise bei und beschützt sie vor finsteren Dämonen, die sich ihrer bemächtigen wollen. Doch spielt Schutzengel Donovan wirklich ein gutes Spiel? Oder will auch er nur Celinas Seele?
Klingt wirr, macht aber Spaß. So könnte man Left in Darkness charakterisieren. Das Setting ist detailreich, die Story weitestgehend schlüssig und die Darsteller geben sich redlich Mühe. Auffallend ist jedoch, dass viele der weiblichen Darsteller – allen voran Celina-Darstellerin Monica Keena – regelrechte Schlauchbootlippen haben und wohl eher wegen ihrer optischen Reize gecastet wurden. Gerade die Hauptdarstellerin ist einen Großteil der Handlung damit beschäftigt, mit Dackelblick, wippendem Dekolletè und Schmolllippen herumzulaufen. So was nennt man Eye Candy.

Left in Darkness ist ein durchschnittlicher Genrefilm, der unverständlicherweise ab 18 frei gegeben wurde und gruselerprobten Filmfreunden eher ein müdes Gähnen abgewinnen wird, während sich weniger Erfahrene wohlig fürchten können.

Left in Darkness

Die junge Celia konnte sich noch nie über ihren Geburtstag freuen. Starb doch bei ihrer Geburt die Mutter. Und so holen die Schuldgefühle das hübsche Ding immer wieder ein.
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