Kopfüber in die Nacht

Kopfüber in die Nacht

Eine Filmkritik von Marie Anderson

Diesen wilden, aktionsreichen Klamauk hat Blues Brothers Regisseur John Landis Mitte der 1980er Jahre inszeniert, und zuvorderst wegen der illustren, namhaften Darstellerriege und der kruden Ästhetik jener Zeiten stellt Kopfüber in die Nacht auch heute noch einen ebenso rasanten wie schrägen Thriller dar.
Es sind dauerhafte Schlafstörungen, die den harmlos und bieder erscheinenden Ed Okin (Jeff Goldblum) plagen, so dass er eines Tages durch einen Zufall jenseits seines gewohnten Rhythmus entdeckt, dass seine Frau Ellen (Stacey Pickren) ihn offensichtlich betrügt. Von Verunsicherung und Unruhe gequält fährt Ed durch die Nacht und landet im Parkhaus des Flughafens, wo er unvermittelt Zeuge eines brutalen Überfalls wird. Und dann stürmt auch schon die geheimnisvolle, höchst attraktive Diana (Michelle Pfeiffer) in sein Auto, die den Angreifern entkommen kann, und Ed, der schlichtweg Gas gibt und gemeinsam mit der schönen Unbekannten in die Nacht hinein flüchtet, wird damit unentrinnbar in eine turbulente Geschichte um äußerst wertvolle Smaragde verstrickt, die sein monotones Leben mit einem Schlag beendet ...

Es ist das heitere, parodistische und mitunter auch kräftig alberne Genre nicht selten gepaart mit kriminalistischen Ausprägungen, dem sich der US-amerikanische Schauspieler und Regisseur John Landis (The Kentucky Fried Movie, 1977, An American Werewolf In London, 1981, Spies Like Us, 1985) verschrieben hat, der hier in gewohnt übertriebener Manier kurzweilige Unterhaltung der schrillen Art bietet. An der Seite von Michelle Pfeiffer und Jeff Goldblum treten hier unter anderen Stars wie Dan Aykroyd, David Cronenberg und David Bowie in Nebenrollen als markante Typen auf, die die abgefahrene Atmosphäre von Kopfüber in die Nacht mächtig anheizen. Die dramaturgischen Holprigkeiten wirken angesichts dieser engagierten Spielfreude eher charmant als hinderlich, und erst wenn der strapazierte Held am Ende schließlich ausführlich ausschläft, klingt auch die wilde Geschichte mit satirisch-sanfter Romantik aus.

Kopfüber in die Nacht

Diesen wilden, aktionsreichen Klamauk hat "Blues Brothers" Regisseur John Landis Mitte der 1980er Jahre inszeniert, und zuvorderst wegen der illustren, namhaften Darstellerriege und der kruden Ästhetik jener Zeiten stellt "Kopfüber in die Nacht" auch heute noch einen ebenso rasanten wie schrägen Thriller dar.
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Leserbewertung
von 5 bei Bewertungen
Titel
Kopfüber in die Nacht
Originaltitel
Into the Night
FSK
16
Regie
Genre

Daten und Fakten

Produktionsland
Filmlänge
110 Min
Filmverleih
DVD
Blu-Ray
VoD & Streaming
TV

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