Killing Ariel

Killing Ariel

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Kettensäge vs. Dämon

Es wurde mal wieder Zeit für einen Fun Splatter der alten Schule: Also Kettensäge, irres Lachen und viel Blut. Ein bißchen Sex darf natürlich auch nicht fehlen. Und fertig ist Killing Ariel, der von den beiden Regisseuren Fred Calvert und David J. Negron Jr. mit sicherem Händchen für Timing und Splatter inszeniert wurde. Sieht man über kleine Holprigkeiten hinweg (z.B. Storylöcher groß wie Scheunentore), hat der Fan einen Mordsspaß.
Rick (Michael Brainard) wird als Kind hilfloser Zeuge, wie sein Vater die Mutter tötet. Angeblich war sie von einem Dämon bessesen. Nach der Tat tötet sich der unzurechnungsfähige Vater selbst. 30 Jahre später hat Rick das Trauma irgendwie verarbeitet, ist erfolgreich und verheiratet. Und trotzdem geht er mit der sexy Ariel (Axelle Grelet) fremd. Er lädt das flippige Hippiegirlie in ein einsames Haus zum Schäferstündchen ein. Nur entpuppt sich Ariel bald als derselbe unersättliche Sexdämon, von dem auch seine Mutter besessen war. Rick sieht nur eine Möglichkeit, Ariel loszuwerden. Er bringt sie um. Doch wie das bei Dämonen gerne so ist, läßt sich einem ebensolchen nur schwer beikommen. Rick metzelt den Dämon nieder, watet durch einen wahren Blutrausch – doch kommt Ariel immer wieder zurück. Ist das alles überhaupt Wirklichkeit? Oder läuft er einfach nur Amok und drangsaliert eine Unschuldige?

Was für ein Spaß! Killing Ariel ist nicht eine Minute langweilig. Und das will was heißen. Die smarte Story, die Twists, Michael Brainard als überforderter Rick und Axelle Grelet als heißblütige Ariel sorgen für große Unterhaltung. So muss es sein: Das Beste aus dem kleinen Budget heraus holen. Zwar scheint das Regieduo nicht immer zu wissen, wo es genau hingehen soll, ob Komödie, Thriller oder reines Gemetzel, doch das tut irgendwann nichts mehr zur Sache. Killing Ariel wird der Zielgruppe Spaß machen – und darum geht es schließlich.

Killing Ariel

Es wurde mal wieder Zeit für einen Fun Splatter der alten Schule: Also Kettensäge, irres Lachen und viel Blut.
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