Joyride - Die Fahrt ins Nirgendwo

Joyride - Die Fahrt ins Nirgendwo

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Spritztour mit Folgen

Joyride würde im Wust der Veröffentlichungen völlig untergehen, wenn hier nicht eine bestimmte Person ihre erste Hauptrolle spielte. Die Rede ist von Tobey Maguire, der zwar noch nichts von seiner späteren Starpower, wie es so schön heißt, bieten kann, jedoch solides Spiel abliefert. Kurz darauf stand Maguire für Ang Lees Der Eissturm vor der Kamera und bot eine der besten Performances des Jahres.
J.T. (Tobey Maquire) und James (Wilson Cruz) sind dicke Kumpel und hängen Tag ein Tag aus in ihrem kleinen Kaff ab. Als die junge Tanya (Amy Hathaway) mit ihrem Vater im Motel von J.T.’s Vater absteigt, ist es um den Burschen geschehen. Liebe auf den ersten Blick könnte man sagen. Kurz darauf steigt auch die mysteriöse Miss Smith in dem Kaff ab. J.T., James und Tanya haben nichts besseres zu tun, als das Auto der Frau zu klauen und eine Spritztour zu machen. Als sie im Kofferraum eine Leiche finden, sind Probleme vorprogrammiert. Doch als J.T. meint, den Toten einfach beseitigen zu können und mit dem Auto den Kleinstadtmief hinter sich lassen zu können, bringt das erst richtig Ärger…

Machen wir uns nichts vor: Ohne Tobey Maguire würde sich niemand für diesen kleinen Film interessieren. Kamera, Drehbuch und Regie deuten auf eine direct to video-Produktion hin, nichts ist besonders toll oder sonderlich schlecht. Das Benicio Del Toro (Traffic, 21 Gramm) und Ur-Batman Adam West Nebenrollen spielen, ist da nur ein kleiner Trost. Joyride bietet durchschnittliche Unterhaltung, die wie so oft bald auf den Ramschtischen der Nation verkloppt wird.

Joyride - Die Fahrt ins Nirgendwo

Joyride würde im Wust der Veröffentlichungen völlig untergehen, wenn hier nicht eine bestimmte Person ihre erste Hauptrolle spielte.
  • Trailer
  • Bilder

Kommentare

Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.

Weitere Filme von

Quinton Peeples