Hirschen - Da machst was mit!

Hirschen - Da machst was mit!

Eine Filmkritik von Peter Osteried

Ein etwas anderer Heimatfilm

"Intuitives Filmemachen" nennt Regisseur George Inci den Ansatz, wie er sein Werk Hirschen Wirklichkeit werden ließ. Im Endeffekt ist das ein Euphemismus, der nur darüber hinwegtäuschen soll, dass praktisch kaum Budget vorhanden war. Man arbeitet mit dem, was da ist: Dorfbewohner, die keine Schauspieler sind, natürliches Licht und ein überlanges Drehbuch.
Ein Hirsch mit goldenem Geweih hat dem Dorf einst Wohlstand gebracht. Darum hat man den Ort Hirschen getauft. Nun macht die einzige Fabrik im Ort jedoch dicht, die Zeit des Wohlstands ist vorbei. Die meisten Dorfbewohner suchen das Weite, ein paar Unverdrossene bleiben jedoch. Als es auf der Straße zu einem Unfall kommt, weil ein Hirsch dem Fahrer ins Auto läuft, hat einer der Dörfler die zündende Idee. Das lässt sich doch ausbauen. So ein Unfall, der hat schon was. Das Auto muss repariert werden, die Leute müssen irgendwo wohnen, konsumieren werden sie wohl auch. Aber da man Hirsche schwerlich zwingen kann, im richtigen Moment über die Straße zu laufen, nehmen es ein paar der Dorfbewohner auf sich, selbst ins Hirschkostüm zu schlüpfen.

In Österreich, wo Hirschen bereits letztes Jahr seine Premiere feierte, gab es einige mehr als wohlwollende Kritiken, die die Skurrilität, aber auch die Frechheit des Stoffes und die "wahren Lachstürme", so der Osttiroler Bote, gelobt haben. Den Lokalpatriotismus mag man den Kollegen vergeben, das überschäumend humorige Werk, als das Hirschen gepriesen wird, ist dem Regisseur nämlich wirklich nicht gelungen – und das nach 16 Jahren, die er an diesem Projekt gebastelt hat.

Das Problem ist, dass Hirschen sich nicht wie ein richtiger Film anfühlt. Er erinnert vielmehr an die Gehversuche von Amateuren, die auch ohne Geld versuchen, große Ideen auf die Leinwand zu bringen. Inci mag von der Authentizität schwärmen, die blitzt aber auch nur gelegentlich auf. Denn mehrheitlich hat er die Dorfbewohner seines Drehorts vor die Kamera gezerrt. Wenn die ihre Texte herunterleiern, dann klingt das eben auch so. Schauspiel ist etwas anderes, Authentizität auch. Wenn hier gesprochen wird, klingt das mehrheitlich gestelzt.

Aber das ist nur eines der Probleme von Hirschen. Das mäandernde Skript ist ebenfalls ein Hindernis. Hier werden Gags endlos lange ausgewalzt, so etwa die Szene mit den Problemen mit dem Sarg bei der Beerdigung des Pfarrers. Worüber man zuerst schmunzelt, wird schnell enervierend, wenn Inci einfach nicht zum Punkt kommen will. Er überstrapaziert, wodurch sich Humor ins Gegenteil verkehrt.

Die Geschichte selbst mag man als skurril ansehen, sie ist aber eigentlich nur albern. Das Kostüm der Möchtegern-Hirsche ist natürlich peinlich, die Idee, Leute mit Pannen ins Dorf zu locken auch nicht gerade originell. Das hat man vor nicht langer Zeit im bayerischen Film Hinterdupfing gesehen, der ähnliche Probleme wie Hirschen aufweist. Wer sich auf Hirschen einlässt, muss hart im Nehmen sein, dem Chic von Amateurproduktionen etwas abgewinnen und einen Score, der hauptsächlich aus Ziehharmonika und Zither besteht, reizvoll finden können.

Hirschen - Da machst was mit!

"Intuitives Filmemachen" nennt Regisseur George Inci den Ansatz, wie er sein Werk "Hirschen" Wirklichkeit werden ließ. Im Endeffekt ist das ein Euphemismus, der nur darüber hinwegtäuschen soll, dass praktisch kaum Budget vorhanden war. Man arbeitet mit dem, was da ist: Dorfbewohner, die keine Schauspieler sind, natürliches Licht und ein überlanges Drehbuch.
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Meinungen
Erpel · 26.12.2017

Der langweiligste Film aller Zeiten: Hirschen! Hobbyregisseur George Inci, der hauptberuflich als Souvenir-Verkäufer arbeitet, haut mit seiner narzisstischen Selbstdarstellung solange auf den Schlamm, bis er selber glaubt, ein erfolgreicher Filmproduzent zu sein. Drücken wir alle die Daumen und hoffen, dass er seine Kreuzberger Ein-Zimmer-Hinterhofwohnung bald verlassen kann um in Hollywood am Pool zu liegen. Nach seiner eigenen Darstellung hat er mit Hirschen das entsprechende Meisterwerk geschaffen, das ihm alle Wege ebnen wird.

von den Leef · 05.12.2016

Strapaziöses Amateur-Klamöttchen,

das etwa 90% unlustiger ist, als es die Werbung gerne hätte. Der Film ist perfider Etikettenschwindel, da es sich um einen auf Video gedrehten Amateurfilm mit Laiendarstellern handelt und nicht um eine professionelle Kinokomödie, wie vom Verleih angekündigt.

Zum Inhalt: In einem Dorf schließt ohne ersichtlichen Grund eine Fabrik und alle sind plötzlich in Geldnot. Bei einem Wildunfall verschlägt es einen kahlköpfigen alten Mann ins Dorf, der indisch aussieht und Ghandi getauft wird. Er lässt sein Auto reparieren und kauft etwas in einem Lebensmittelladen. In einer Nebenhandlung sieht man einen anderen Mann, der ein Poster einer Dame anschaut und davon so angeregt wird, dass er etwas essen muss. Die Dame vom Poster hat zufällig auch einen Unfall und kauft auch Sachen im Dorf. Ohne ersichtlichen Grund landet sie mit dem etwa dreimal älteren Mann im Bett, der nun nicht mehr "essen" muss. Dann stirbt der Pfarrer und wird sehr umständlich und langwierig beerdigt. Die Leute aus dem Dorf besorgen nun irgendwo ein kindisches Hirsch-Kostüm und wollen Unfälle erzwingen, um noch mehr Leute ins Dorf zu holen, die im Lebensmittelladen einkaufen sollen. Nachdem man glucksend und kichernd mit dem Kostüm auf einer Wiese herumgetollt hat, schreitet man zur Tat und verursacht Autounfälle.

Allein die Grundprämisse Autounfälle in einem Hirsch-Kostüm zu erzwingen, ist genauso lustig wie nachts Steine von Autobahnbrücken zu werfen, nämlich etwa Null. Es ist menschenverachtend und sonst nichts. Das ganze wird in einem wirklich unfassbar langsamen Tempo erzählt und von Laien vorgetragen, die knallchargierend und clownesque entweder vor der Kamera unnatürlich umherzappeln oder gar nichts tun. Jeder noch so müde Witz wird etwa dreimal wiederholt oder unendlich gestreckt. Da liegt ein alter Mann im Bett und versucht die Anzahl seiner Finger festzustellen, wobei er sich minutenlang verzählt. Der Sarg des Pfarrers wird bei der Beerdigung hin- und hergeschüttelt (auch über mehrere Minuten). Versicherungvertreter stellt dem Arzt fragen zu den Unfällen, dieser starrt minutenlang wie ein Ochse in die Gegend und sagt: Nichts! Auf einer Bank sitzt eine Frau und immitiert die heimische Fauna und dann ist da noch irgendein Typ, der immer wieder keifernd und tanzend durchs Bild springt. Untermalt wird das Ganze von wirklich nervtötender Akkordeon-Musik. Wer so etwas komisch findet, kann getrost zu diesem "kleinen Meisterwerk" greifen. Allen anderen sei von diesem "skurillen Vergnügen" abgeraten, zumal sich das Ganze auf technisch unterstem Niveau befindet. Ein dümmlicher Amateurfilm, der schlecht gemacht und wenig unterhaltsam ist.

Silberstreif · 01.07.2016

Ich habe hier schon viele Filmkritiken gelesen, aber noch keinen Film entdeckt, der so viele Kommentare hat. Jetzt bin ich neugierig geworden und gespannt diesen Film zu sehen.

Gerhard Stolze · 11.06.2016

Hirschen ist leider entgegen jeder Werbe-Behauptung ein richtiger Kinofilm noch eine Komödie. Wer darüber lachen kann, wie ein bettlägeriger Mann endlos seine eigenen Finger zählt, eine nichtsagende Frau Tiergeräusche nachahmt und Bauern in einem Hirschkostüm aus dem Faschingsresteverkauf auf Wiesen rumtänzeln ist hier richtig. Wirklich lustig ist das nicht, eher peinlich.
Eindeutig als privatgemachter Amateurfilm zu erkennen.

Lana Kremphegel · 14.04.2016

Der Film ist eine Geschmackssache. Ich fand ihn so lala. Gut ist das ehrliche Vermarktungskonzept.Wer den Film schätzt kann ihn ja kaufen. Damit alle in den Genuß kommen haben die Produzenten ihn als Stream online gestellt.Das ist fair. Er hat nichts gekostet und nun kann jeder selbst entscheiden, was im das Vergnügen wert ist. Das sollte Schule machen.

Wolfram Dranico · 28.02.2016

Nunja, eine Komödie setzt wenigstens ab und zu einen Lacher voraus. Insgesamt ist die "schauspielerische" Leistung unterirdisch. Allen voran der Politiker, der wie ein aufgescheuchtes Huhn überagiert. Handlungsfäden werden angerissen und Figuren eingefürht, die nicht mehr auftauchen. Der besagte Politiker übernimmt größtenteils verstörende Gesangseinlagen, die mit der Handlung nichts zu tun haben. Sommer und Winter wechseln sich munter ab. Alles wirklich peinlichste Amateurfehler. Wenn der überlange Videofilm nicht weiter weiß, lässt man eben Leute durchs Bild schlendern und zeigt Landschaften. Gääääääähn. Das ganze wirkt zum Teil wie die Verlangsamung einer Zeitlupe, keine Figur ist interessant. Der Ton ist an vielen Stellen kaum zu verstehen. Der Forscher, der ins Dorf kommt, wird Ghandi genannt, obwohl Gollum sicher besser gepasst hätte, hat im Film aber auch nicht wirklich was zu tun außer die Zeit zu dehnen. Die vom Regisseur George Inci komponierte und arrangierte Musik (so stehts im Nachspann) ist eindeutig als Musik aus einem Schnittprogramm zu identifizieren. Da kann einer stolz auf sich sein, besonders wenn die ersten Abmahnungen wegen Musikdiebstahl ins Haus flattern. Was für eine erbärmliche Grütze.

untenkurz · 23.02.2016

Das ganze tölperhafte Bauernklamöttchen Hirschen und seine fragwürdige Vermarktung sind ein Hohn. Jeden noch so ausgelatschen Gag endlos lange auszuwalzen, fühlt sich wie ein verzweifelter Hilfeschrei an: Seht her, ich bin doch so lustig. Und wenn über Nacht plötzlich zahlreiche ähnliche 5Sterne-Bewertungen bei Amazon auftauchen ist das geradezu lächerlich. Hirschen ist wie ein Furz: Der, der ihn rauslässt riecht ihn gerne. Alle anderen fühlen sich abgestoßen.

Tanja · 20.02.2016

Ich liebe diesen Film. Hab ihn mir mehrmals angesehen und er ist jedesmal wieder ein Vergnügen.

Heimatglucke · 22.12.2015

Vorsicht! Amateurfilm der langweiligsten und übelsten Sorte. Wird als angeblicher "Kinofilm" deklariert! Taugt vorn und hinten nichts!

Beatrice · 18.12.2015

Ein schlaffer und einschläfernder Film ohne einen einzigen Lacher. Das ist schlecht für eine Komödie wenn keine Lacher vorkommen. Und lange Einstellungen von Bergen strecken ja die Laufzeit, lustiger wirds davon allemal nicht. Ein dummer Film!

Simsalabim · 12.12.2015

Ein kleines filmisches Wunder wie ich finde. Manchmal ganz zart und manchmal etwas grob. Mit ganz viel Herz.

Harkenfeld, Lutz · 03.12.2015

Hirschen ist dilettantischstes Schmierentheater, welches auf Video gebannt wurde. Wer erwägt sich den Film anzutun, tut gut daran vorher einen Blick auf die zahllosen Trailer zu werfen. Diese geben einen guten Eindruck davon, welch hirnamputierter Schwachsinn dort feilgeboten wird. Mein Respekt dem Filmemacher gegenüber, der sich damit tatsächlich an die Öffentlichkeit traut. Aber manche merken eben nichts mehr.

fans · 03.12.2015

Hirschen ist so lang wie eine Bollywood-Komödie, nur ohne Tanz und ohne Lacher und mit Laiendarstellern. Ganz, ganz blöder Amateurfilm, offensichtlich mit einem alten Camcorder aufgenommen und als Kinofilm bezeichnet. Mogelpackung hoch zehn, eine Frechheit.

Gregor · 26.11.2015

Ein wirklich zähes und ungenießbares Stück "Kultur". Langweilig, stumpfsinnig, schlecht gemacht und nervig.

James · 23.11.2015

Ich mochte den Film sehr. Endlich mal was anderes. Sehr schöne Bilder und einfach durchgeknallt.

Schwyzerfilm · 20.11.2015

Hirschen macht die gesamte Misere der „Künstlerszene“ deutlich. Schlampige Arbeit wird mit hohem Anspruch präsentiert, uninteressante Normalos werden zu „großartigen Talenten“ stilisiert, technischer Dilettantismus wird mit verschwurbeltem Pseudo-Fachwissen erklärt. „Hirschen ist gemütlich“, so der Künstler George Inci in einem Interview, um seinem den Zuschauer zwei zähe Stunden quälenden Werk die Langeweile zu erklären, die sich bereits nach wenigen Minuten breitmacht. Diese „kreative Explosion“ (Zitat des Künstlers) ist ein blutarmes Tischfeuerwerk, in dem versucht wird, mangelnde Ideen durch überlange Szenen zu kompensieren. „Einfach machen“, so der Leitspruch des Filmerzeugers und so siehts dann auch aus, wie so oft, wenn man keine Ideen und noch weniger Talent hat aber was mit Kunst machen will. Unerträglich!

Tundraflöte · 19.11.2015

Die stümperhafte Vorgehensweise in der Hirschen versucht Korrespondenz zu seinen Topoi aufzubauen erinnert an verzärtelte Kinderfilme für ganz dumpfe Gemüter. Und das alles ohne Budget und mit noch weniger Können, alle Achtung!

Rüdi · 10.11.2015

Untalentierte Laien hampeln vor Bergkulisse rum. Das ist ja soooo witzig. Tut mir leid, Hirschen ist ein totlangweiliger Stinkkäse von Filmemacher-Karikaturen, die sich selber toll finden.

Sybille · 31.10.2015

Hirschen macht glücklich. Bin mit strahlenden Augen aus dem Kino gekommen. Endlich mal was anderes. Bitte mehr davon.

Fanta5 · 27.10.2015

Mann,Mann,Mann, was für eine stümperhafte Grütze. Seit neustem wird der Film mit FSK 16 angepriesen, obwohl er eine FSK 0 -Freigabe hat,also etwa so wie die Sesamstraße. Die ist aber lustiger. Im Ernst, Hirschen ist ein öder und schwachmachtenhaft inszenierter Amateurheuler, der vom Regisseur als echter Kinofilm verkauft wird. Ein erbärmliches und elend langweiliges Machwerk. No Budget=No Ahnung vom Filmen!

Rhinozeros · 16.10.2015

Selten so gelacht. Dieser Film ist wirklich ein Gesamtkunstwerk. Wenn man dazu noch bedenkt, dass der Film ohne klassisches Budget entstanden ist, alle Achtung!!!

Nurcan · 29.09.2015

Das stand auf Facebook-Fanseite, echt warum, Film ist Profigut! :"Der Film Wurde als einer der lustigsten Filme Österreichs angepriesen. Obwohl ich noch nie etwas von ihm gehört habe, sind wir heute in ein "mobiles Kino" gegangen. Aber: Das soll witzig sein? Im Ernst, dieser Film ist mit Abstand das schlechteste, unlustigste was ich jemals gesehen habe! Und dafür 6€ Eintritt! Nach knapp 45 Minuten ohne einen einzigen Lacher bin ich gegangen. Schlechte Kameraeinstellungen, schlechte Schauspieler, Schleichwerbung bis zum geht nicht mehr, unlustige Story. Ich würde dem Film eine negativ-Bewertung geben, wenn ich müsste.
Nachtrag: Nachdem ich mir jetzt die (ffinanziellen) Hintergründe durchgelesen habe, kann ich die mangelnde Qualität etwas verstehen. Diesen Film als witzig anzupreisen, ist trotzdem weit gefehlt. Mein Fazit: Leider nicht empfehlenswert."

WortfindungNinchen · 01.08.2015

Was war das da mit dem nazimäßigen Filmtitel von George Inci? Kann mich bitte jemand aufklären?

kurturlos · 01.08.2015

Die misantropische Attitüde des Unfilmers Inci wird bei der zur Schau Stellung eines ganzen Dorfes deutlich. An sich sympathische Menschen werden wie Trottel dargestellt, wärend sich Inci selbstverliebt mit fremdem Federn schmückt und Ahileas Musik als seine eigene ausgibt. Erbärmlich.

Dora K. · 01.08.2015

Die Weise in der Hirschen ästhetische Korrespondenz zu seinen Topoi aufbaut erinnert an indische Komödien, mit Slapstick statt Tanzeinlage. Die Situationskomik erinnert an Balkankomödien. Wer Inci noch nicht kennt, dem könnte man ihn als sorglos heiteren Verwandten eines Zelimir Zilnik beschreiben.

MadameSchwarz · 01.08.2015

Er ist sehr langatmig, sehr lang und ich finde der Humor ist aus der Mottenkiste. Ich konnte nicht lachen. Es war auch nicht gut gemacht, wirkte billig und einfallslos.

OleKulm · 01.08.2015

Alle sollten echt reingehen! Es ist wirklich an Fremdscham nicht zu überbieten, was ein abgehalfteter Kleindarsteller mit einer Horde rumzuckender Amateurdarsteller ins Kino bringt. Hirschen ist der mit Abstand beschissenste Film, den ich jemals gesehen habe. Das muss man erstmal bringen.

erichderwikinger · 31.07.2015

Huiii, das ist ja einer der meist besprochenen Filme auf dieser Website. Jetzt will ich selber Hirschen sehen!

Rijanna · 24.07.2015

Fand den Ansatz ganz amüsant und zuerst auch sympathisch. Hab nach anderen Filmen von George Inci gesucht und da was mit einem ziemlich krass nazimäßig klingenden Titel gefunden. Hmmm....Ich schau nochmal, ob ichs finde. Will so gar nicht mit der Freundlichkeit von Hirschen harmonieren. Bedenklicher Hintergrund.

DerZuschauerNr4 · 21.07.2015

"Man braucht nur eine Kamera und Ton" Zitat George Inci. Naja, etwas Talent kann auch nicht schaden. Die "wahre Lachstürme" erzeugen wollende "Komödie" Hirschen entpuppt sich schon nach wenigen Minuten als peinliche Nullnummer auf Teletubbie-Niveau, gefilmt unter Mißachtung der einfachsten Grundregeln des Filmemachens. Hier waren komplette Amateure am Werk.

Branduardi · 21.07.2015

Ein schlechter Kellner macht noch keinen guten Koch. Und ein erfolgloser Kleindarsteller macht auch keinen guten Regisseur. Hirschen ist ein lieber Film, ein harmloser Film, ja, um schräg und originell zu sein aber zu seicht und unfassbar langweilig.

studiobertl54 · 20.07.2015

Schraeg aber geil. Als haette Harmony Korine seinen Entzug in Osttirol gemacht.

SerposDJ · 17.07.2015

Der wohl am wenig hilfreichste Kommentar: " Der Trollismus, den der Film hier unter Kommentatoren auslöst ist bezeichnend. Hingerotzte Unterscheidungen wie jene zwischen "Amateur-" und "Profifilm" werden dem Film überhaupt nicht gerecht. Wenn man mit dem Hasslocher Messschieber der Deutschen Komödie in den Film geht, hat man natürlich verloren. Nur wer das Kino wirklich liebt, kann einen Film wie Hirschen schätzen." Heißt soviel wie: Wenn man den Film schlecht findet ist man ein Troll. Wenn man für sein Geld halbwegs Profiarbeit verlangt, wird man dem Amateurfilm Hirschen nicht gerecht. Wenn einem eine Kömodie angepriesen wird und einen müden Ohnhirn-Theater-Klamauk serviert bekommt, hat man die Messlatte falsch angesetzt?! Was ist das denn für ein Schwachsinn? Schau dir mal die 25 Trailer zu dem Hirschen-Kack an und dann weißt du das richtige Kino zu schätzen. Wahrscheinlich wieder eine selbstverfasste Kritik vom beleidigten Regisseur.

Frank-Rudolf Hansen - Die Filmstimme Hannover · 17.07.2015

Gerne wiederhole ich meine Kritik: Hirschen – selten so gelangweilt. Regisseur George Inci versucht in HIRSCHEN Schenkelklopfer-Humor, verschrobene Laiendarsteller und Akkordeon-Gedudel zu einer umständlich erzählten Handlung zusammenzukleistern, die den Zuschauer gleichgültig, ratlos und genervt zurücklässt. Ein Schwachsinn ohne Gleichen.

PotsdamerBrols · 17.07.2015

Waschhaus=Hirschen=Scheißfilm. Dem Publikum voll das Arschgeweih ins Gesicht gedrückt. Hat mit einem richtigen Film nichts zu tun.

occhio · 15.07.2015

Hirschen = sehenswert!

Thomas Horn · 15.07.2015

Der Trollismus, den der Film hier unter Kommentatoren auslöst ist bezeichnend. Hingerotzte Unterscheidungen wie jene zwischen "Amateur-" und "Profifilm" werden dem Film überhaupt nicht gerecht. Wenn man mit dem Hasslocher Messschieber der Deutschen Komödie in den Film geht, hat man natürlich verloren. Nur wer das Kino wirklich liebt, kann einen Film wie Hirschen schätzen.

Krimmberger · 15.07.2015

Sorry, Leute, der Film kann echt gar nix! Da kann man falsche positive Kritiken nachplappern wie man will: Hirschen ist ein struntzblöder Amateurfilm von einem NIchtskönner, der gern alles gleichzeitig wäre. Langweilig und schlecht gemacht.

Stefe · 13.07.2015

„Es gibt Filme, da macht es durchaus Sinn, einen Satz oder zwei über die Hintergründe zu verlieren. George Inci, Autor, Regisseur, Produzent und auch einer der Protagonisten in seinem Film, ist von Hause aus Schauspieler. Seine Rollen laut IMDb waren unter anderem: Bodyguard, Dieb, Punk, Häftling, Türkischer Soldat, Türsteher und so weiter über 30 Mal, die üblichen Typecasting-Geschichten einer vorgeblich professionellen Castingbranche. Welche Talentverschwendung kann man da nach „Hirschen“ nur sagen. Inci war nicht glücklich über diese pseudoprofessionelle, vorurteilslastige Besetzungspolitik, fing selber an Filme zu machen. Und da ihn keiner fördern wollte, packte er es selber an. „Self-made“ statt zu jammern. Wobei für ihn das Wichtigste die Geschichte ist. Und dass er eine Geschichte entwickeln und inszenieren kann, das beweist er mit diesem Film.“

Maja Engelhardt · 13.07.2015

Nie billig, nie sarkastisch oder böse und nie in den plumpen Slapstick abgleitend entführt der Film mit Musik von Ahilea Durcovski, Gebhard Widemair und George Inci in das kleine Dorf in Tirol, in einen Ort, in dem eine Gemeinde noch richtig zusammenhält und miteinander ums Überleben kämpft. Lustig, schräg, ein bisschen frech, unkonventionell und unterhaltsam ohne Altersbeschränkung.

Kurt · 26.06.2015

Filmkritik zu Hirschen von George Inci: Ich wurde angelockt durch die Presse. Von einer "spritzigen Komödie", "Charme", und "berührender Geschichte" wurde geschwärmt, eine neue Kunstform, das intuitive Filmemachen wurde gelobpreist usw. Bei allem gebührenden Respekt: Der Film Hirschen von George Inci ist kompletter, schlechtgemachter und bis zum Erbrechen langweiliger Amateur-Quark, der jeden, der noch halbwegs alle sieben Sinne zusammen hat, versucht für dumm zu verkaufen. Ich habe noch niemals einen derartigen Schwachsinn gesehen und frage mich allen ernstes, ob die positiven Kritiken gekauft sind oder ob mancher Kritiker dieses dümmliche Machwerk überhaupt gesehen hat, bevor er seine Kritik verfasst hat.

AllesguckerBjörn · 04.06.2015

Der Traum eines jeden Filmamateurs ist es, seinen Namen auf der großen Leinwand zu lesen. Dies ist dem Amateurfilmer George Inci gelungen. Mit einer gehörigen Portion Frechheit gab er eine No-Budget-Videoproduktion mit Laiendarstellern als profesionellen Kinofilm aus und erntete damit in einem kleinen Tiroler Dorf, die Anerkennung, die man in einem kleinen Bergdorf eben erwarten darf. Die lokale Presse überschlug sich mit Lobeshymnen, wurde doch ein vermeintlich großer Kinofilm vor Ort gedreht.
Die erste Euphorie ist mittlerweile verflogen und der Filmamateur George Inci wundert sich, dass ihm der Wind mitten ins Gesicht bläst. Spätestens als der erste richtige Filmkritiker und die ersten unbeteiligten Zuschauer das dilettantische Machwerk erblickten, wurde eins klar: Ein Filmemacher ist George Inci nun wirklich nicht, jedenfalls kein besonders guter. Und Hirschen ist auch kein Kinofilm, nur weil sein Macher ihn so bezeichnet. Besonders lustig ist er auch nicht. „Der Film sei sehr, sehr anders“ windet sich George Inci nun prophylaktisch bereits vor seinen selbstorganisierten Aufführungen. Dies ist natürlich eine schmeichelhafte Umschreibung für ein dröge vor sich hindümpelndes Filmchen, bei dem klar wird, dass der Macher wirklich rein gar nichts von der Materie, in der er sich bewegt, versteht. Unterstrichen wird das ganze mit äußerst fragwürdigen Äußerung des „Regisseurs“ Inci, der mal 16 Jahre am Drehbuch gearbeitet haben will, dann wieder erklärt, man hätte „intuitiv“ also einfach drauflos gefilmt. Egal was dieser Mann von sich gibt, ein Blick auf einen der zahlreichen Trailer von Hirschen reicht, um ihn als kompletten Film-Dilettanten zu entlarven. Für das genaseweißte Publikum in den Kinosälen ist es dann zu spät, sie können angesichts des ihnen dargebotenen Blödsinns nur noch den Saal verlassen und hoffen, ihr Eintrittsgeld erstattet zu bekommen.

Oggberg · 31.05.2015

Bei der Vorführung von Hirschen in Augsburg verließen viele Zuschauer bereits nach kurzer Zeit den Saal. Zurecht, denn der Film ist unerträglich. Regisseur George Inci versuchte dann in der anschließenden Diskussionsrunde den von den restlichen Anwesenden mehrheitlich als Bockmist bezeichneten Film schönzureden und allen Ernstes zu behaupten, nach einmaligem Schlafen würde man den Film mit anderen Augen betrachten. Das war ebenso überflüssig wie überheblich, denn Hirschen ist ein primitiv gemachter Amateurfilm, bei dem leider sehr deutlich wird, dass Filmamateure oft an gnadenloser Selbstüberschätzung leiden und konstruktive Kritik grundsätzlich ablehnen. Deshalb sind sie Amateure. Der Film Hirschen ist nicht nur schlecht gemacht, er ist auch schonungslos langweilig. Die als "pfiffige Kinokomödie" angeprisene Posse aalt sich selbstverliebt in viel zu langen Einstellungen und ist durchweg mit untalentierten Laien besetzt, hier stimmt wirklich gar nichts. Leider ist Hirschen aufgrund seiner ganz offensichtlichen Mängel nicht mal unfreiwillig komisch, er nervt einfach nur. Nicht zuletzt auch wegen der vom Regisseur George Inci komponierten Filmmusik, die fast ausschließlich aus Akkordeon-Gejaule besteht und bis zum Erbrechen die Ohren beleidigt. Fazit: Ungenießbar!

Filmfreund75 · 29.05.2015

Die einzige Fabrik im Dorf schließt und die Einwohner kommen auf eine einträgliche Idee. Soweit zum Inhalt der österreichischen „Kinokomödie“ HIRSCHEN. Viel mehr gibt es dann auch schon inhaltlich nicht zu sagen.
Zwei Dinge sollten einen Kinozuschauer grundsätzlich vom Besuch im Filmtheater abhalten: Eine FSK Freigabe ab Null Jahren in Verbindung mit einer Laufzeit von 130 Minuten oder wenn eine einzige Person von der Hauptrolle über Produktion, Autor, Musiker, Regisseur, Kamermann usw. alle Posten in Personalunion besetzt. Das riecht gewaltig nach Schülerfilm. Bei HIRSCHEN von George Inci liest sich dies in der Presseerklärung anders. Hier findet man blumig-fantasievolle Euphemismen für eine mehr als magere Handlung, mangelndes Knowhow und die komplette Unfähigkeit eine Geschichte halbwegs professionell zu erzählen. Die Videokamera wurde offensichtlich planlos aufgestellt und man lässt eine Gruppe Hobby-Schauspieler ungeschickt herumhampeln, um ihr „kreatives Potential“ voll auszuschöpfen. Nicht vorhandene Licht-Technik wird damit wegerklärt, man wolle die natürliche Raumbeleuchtung nutzen. Dass, was also Generationen von Freizeitfilmern seit Jahrzehnten notgedrungen oder unbedarft tun, wird dann kurzerhand zur neu- und eigenhändig erfundenen Kunstform erhoben, dem „intuitiven Filmemachen“, verbunden mit dem Hinweis sich doch bitteschön am sogenannten Filmemacher ein Beispiel zu nehmen. Nebenbei will man auf diese Weise gleich ein ganz neues Genre erfunden haben, einen Namen dafür würde man sich noch überlegen. Offen gibt das selbsternannte Unversal-Genie zu, anderer Leute Musik „neu zusammengestellt“, sprich geklaut, zu haben („er sei ja kein Komponist“, bescheidet sich der große Meister), und hat damit selbstverständlich eine neue Musikrichtung geschaffen. Die Musiker dürfen sich geehrt fühlen. Realistisch betrachtet ist solch Parasitismus höchst erbärmlich. Die spärlichen Offkino-Aufführungen der ebenso selbstverliebt wie ungeschickt zusammengeflickten Video-Versatzstücke werden als Vorpremieren-Tour deklariert, einen offiziellen deutschlandweiten Kinostart soll es dann angeblich im Juni geben, um anschließend die ganze Welt mit einer „internationalen Version“ erobern zu wollen. In Ermangelung von Synchronmöglichkeiten, kurbelte man nebenbei noch eine Version herunter, in der die Darsteller englisch sprechen mussten. Eine Technik, die mit Einführung des Magnettons ausstarb und zuletzt bei Dick&Doof Anwendung fand. Und natürlich will der selbsternannte, einzig wahre Independent-Filmer Inci dabei eine neue Sprache erfunden haben, dass „Tiroler Bergenglisch“, eine Kreation, die man eher Arnold Schwarzenegger zuschreiben würde, wenn man schon mangelhafte Sprachfähigkeiten anderer Leute als eigene Erfindung deklarieren möchte. Die Passage im Presseheftchen, wo beschrieben wird, wie der Schöpfer dieses Machwerks eigens Lebewesen, sogenannte Humanoide, erschaffen hat, damit er anschließend mit seinen göttlichen Händen daraus den Schauspieler formen kann, muss ich wohl überlesen haben. Aber wir wollen mal die Kirche im dem Bergdorf lassen, in dem das erklägliche Filmchen entstand. Dort lacht man sicher sehr herzlich über clownesque Slapstik, die in der großen Stadt so etwa bis 1925 lustig war und freut sich über weitestgehend sinn- und handlungsfreie Bauern-Schwänke. Tatsächlich ist das Ding (ich scheue mich es Film zu nennen) ein käsiges Stückchen Amateurmurks, dass seine hausgemachte Herkunft zu keinem Zeitpunkt verbergen kann. An sich wäre das nichts ehrenrühriges, würde Regisseur George Inci nicht unentwegt so dämliches Zeug daherschwätzen und so tun, als sei er Peter Jacksons Vorbild. So zu tun als hätte man bewußt dilettantisch und unbeholfen gearbeitet ist etwa so schlau, wie als Koch zu behaupten, man versalze die Suppe absichtlich. Hier scheinen doch erhebliche Defizite im Know-How vorhanden zu sein. Man kann doch zugeben, wenn man keine Ahnung aber Lust aufs Filmemachen hat, das könnte sogar kultig werden. So aber ist das ganze Ding eine unlustige, stinklangweilige Video-Farce mit Überlänge, dass von einem Möchtegern-Allrounder als professioneller Kinofilm angepriesen wird und jeder Kinobetreiber sollte HIRSCHEN meiden, wenn er nicht hinterher vom betrogenen Publikum wegen arglistiger Täuschung geteert und gefedert werden will.

Frank-Rudolf Hansen - Die Filmstimme Hannover · 22.05.2015

Hirschen – selten so gelangweilt. Regisseur George Inci versucht in HIRSCHEN Schenkelklopfer-Humor, verschrobene Laiendarsteller und Akkordeon-Gedudel zu einer umständlich erzählten Handlung zusammenzukleistern, die den Zuschauer gleichgültig, ratlos und genervt zurücklässt. Ein Schwachsinn ohne Gleichen.

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