High Fidelity

High Fidelity

Das Leben eines Musik-Nerds

Kann man einer Frau trauen, deren Lieblingsband die Simple Minds sind? Wenn es nach dem Weltbild des Plattenladenbesitzers Rob (John Cusack) geht, kaum. Zu sehr lebt er für die Musik und ist andauernd damit beschäftigt, Top-Five- und Top-Ten-Hitlisten seiner Lieblingssongs und anderer wichtiger und unwichtiger Ereignisse seines Lebens zusammenzustellen. Ganz oben auf der Hitliste der schlimmsten Ereignisse seines Lebens steht mit Sicherheit, dass sich seine Freundin Laura (Iben Hjelje) gerade von ihm getrennt hat – und das auch noch wegen eines anderen Kerls. Seine Kumpels und Mitarbeiter Dick und Barry sind auch nicht gerade eine große Hilfe, um über den Liebeskummer wegzukommen. Mehr getroffen, als er es sich eingestehen will, macht sich Rob auf, um nacheinander seine Ex-Freundinnen abzuklappern und das Herz von Laura zurückzuerobern. Doch das ist schwerer als erwartet…

Das Nick Hornbys großartiger Poproman High Fidelity irgendwann verfilmt werden würde, war schon bei dessen Erscheinen klar, denn kaum einer der zeitgenössischen Romanciers schreibt filmischer und hat sein Ohr näher am Puls der Zeit als Hornby. Zwar geht durch die Verlegung des Handlungsortes von London nach Chicago viel vom BritPop-Flair des Romans verloren, doch die Hauptdarsteller John Cusack — der auch am Drehbuch mitschrieb und co-produzierte – und Iben Hjelje (Mifune) lassen getrost über manche Schwächen hinwegsehen.

Ein augenzwinkernder Spaß und eine durchaus auch ernst gemeinte Aufforderung, das Leben mindestens genau wichtig zu nehmen wie die eigene Plattensammlung.

High Fidelity

Kann man einer Frau trauen, deren Lieblingsband die Simple Minds sind? Wenn es nach dem Weltbild des Plattenladenbesitzers Rob (John Cusack) geht, kaum.

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Meinungen
Gast2 · 17.03.2007

Die Darsteller überzeugen allesamt. Toller Film.

Kommentare

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