Haze

Haze

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Im Labyrinth

Ein Mann ohne Erinnerungsvermögen, Regisseur Shinya Tsukamoto himself, kommt in einem Labyrinth aus Beton und Stahl zu sich. Je weiter er voran kriecht, stehen ist nämlich unmöglich, desto mehr scheint er sich zu verirren. Einen Ausweg gibt es nicht. Doch die Szenarien, durch die er sich kämpfen muss, die werden von mal zu mal schlimmer. Einsamkeit, Ahnungslosigkeit, Zerstückelungen – doch endlich findet er eine Gleichgesinnte. Doch die junge Frau weiß ebenso wenig wie der Mann, was los ist. Und irgendwann verschwindet diese Verbündete wieder genauso überraschend, wie sie aufgetaucht ist…
Vergleiche zur überbewerteten Cube-Reihe und Saw drängen sich förmlich ob des Settings bzw. der Handlung auf. Leider kann Regisseur Tsukamoto den anfänglichen Horror nicht über die volle Länge des Films aufrecht erhalten. Auch ist die schauspielerische Leistung Tsukamotos zu beschränkt, als das sie völlig überzeugen könnte. Ähnlich unbefriedigend ist das Ende von Haze, das ziemlich abrupt kommt und den Zuschauer mit reichlich unbeantworteten Fragen zurück lässt. Ganz so schlecht ist Haze jedoch nicht. Man will natürlich wissen, wieso das alles stattfindet und bleibt dran.

Die Video-Optik ist gewöhnungsbedürftig, der Ton sehr gut. Ausstattung findet sich in einem Making of, einer Featurette, ein Interview mit dem Regisseur und Trailer.

Haze

Ein Mann ohne Erinnerungsvermögen, Regisseur Shinya Tsukamoto himself, kommt in einem Labyrinth aus Beton und Stahl zu sich.
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